Kritik an Pompeji-Verwaltung nach Einsturz

publiziert: Mittwoch, 10. Nov 2010 / 15:46 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Apr 2011 / 08:59 Uhr
Italiens Kulturminister Sandro Bondi.
Italiens Kulturminister Sandro Bondi.

Rom - Der italienische Kulturminister Sandro Bondi hat jede Verantwortung für den Einsturz der alten Gladiatorenschule in Pompeji zurückgewiesen. Schuld an dem Einsturz sei nicht fehlendes Geld, sondern die mangelhafte Verwaltung der Ausgrabungsstätte.

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Dies sagte Bondi am Mittwoch in Rom. Das Abgeordnetenhaus wollte noch im Laufe des Tages über Anträge zweier Oppositionsparteien über eine Ablösung des Ministers abstimmen.

Laut Bondi wird Pompeji im Gegensatz zu anderen Kulturstätten von einer Superintendentin und damit Chefarchäologin verwaltet, an sie fliessen zudem alle Einnahmen und nicht an den Staat. «Wäre ich in irgendeiner Weise verantwortlich, hätte ich meinen Rücktritt eingereicht», führte der Kulturminister fort.

Er wies darauf hin, dass die Probleme in Pompeji ebenso wie bei einem Grossteil des italienischen Kulturerbes «schon seit Jahren bestehen». Bis heute aber habe niemand eine Lösung oder eine gute Strategie gefunden.

Mangelhafte Restaurierungsarbeiten

Pompeji war im Jahr 79 beim Ausbruch des Vesuvs zerstört worden. Das Dach und die Mauern der alten Gladiatorenschule in der von den Touristen meistbesuchten Via dell'Abbondanza waren am Samstag nach anhaltenden Regenfällen zusammengebrochen.

Die Behörden machen neben dem Regen mangelhafte Restaurierungsarbeiten aus der Nachkriegszeit für den Einsturz verantwortlich. Der Verband der Archäologen hingegen sprach von Schlampereien sowie einem «vorhersehbaren Ereignis». Schuld trage, wie in zahlreichen anderen Fällen, die Politik.

(bert/sda)

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