Hunger nach Akquisitionen bei weitem nicht gestillt
Kuoni legt Grundstein für weiteren Ausbau
publiziert: Dienstag, 28. Mrz 2000 / 15:00 Uhr

Zürich - Bei Kuoni ist der Hunger nach Übernahmen bei weitem nicht gestillt. Damit der Schweizer Reisekonzern weiterhin zulangen kann, soll das Einkaufsportemonnaie gefüllt werden - und zwar mit rund einer Milliarde Franken.

1999 war für Kuoni ein äusserst erfolgreiches, wenn auch turbulentes Jahr: Einerseits war die Fusion mit dem britischen Reisekonzern First Choice nach einer monatelangen Zitterpartie gescheitert. Andererseits aber kaufte der Reisekonzern reihum tüchtig ein. In den USA übernahm Kuoni Intrav, und in Skandinavien Beteiligungen an Apollo, um nur zwei Beispiele zu nennen.
Die Kuoni-Gruppe expandiere international weiterhin mit hohem Tempo, sagte am Dienstag Konzernchef Hans Lerch an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Und das kostet Geld. Gemäss Finanzchef Max E. Katz hat Kuoni in den vergangenen zwölf Monaten für insgesamt 570 Mio. Franken eingekauft.

Kassen wieder auffüllen
Um die Kassen wieder zu füllen, will Kuoni eine Kapitalerhöhung durchführen. Dabei soll das Kapital von 16 Mio. Franken auf 160 Mio. Franken erhöht werden. Daneben soll bedingtes Kapital geschaffen werden. Insgesamt fliessen Kuoni so rund 500 Mio. Franken zu.
Zugreifen will Kuoni dort, wo bestehende Konzerngesellschaften gestärkt werden. Auf Konfrontation mit den jeweiligen Platzhirschen will Kuoni etwa in Deutschland oder Grossbritannien aber nicht gehen, sondern sich in den Nischen bewegen.
Nach der Mitte Jahr gescheiterten Fusion mit First Choice sei aber kein anderer Zusammenschluss im Hinterkopf, versicherte Verwaltungsratspräsident Daniel Affolter. Er mochte das Vorhaben im Nachhinein nicht als Fehler bezeichnen.

Gescheiterte Fusion hinterlässt Spuren
Dies obschon die misslungene Fusion deutliche Spuren in der Konzernrechnung hinterlassen hatte. Insgesamt kostete sie den Schweizer Branchenleader 26,8 Mio. Franken.
Dadurch hat sich der Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozent auf 90,5 Mio. Franken verringert. Der ordentliche Konzerngewinn hat sich um 13,7 Mio. Franken auf einen Höchstwert von 117,3 Mio. Franken erhöht. Die Dividende soll belassen werden.
Kuoni habe trotz starkem Wettbewerb den Umsatz um 21 Mio. Franken auf 3,5 Mrd. Franken gesteigert, sagte Katz. Von diesem Anstieg gehen 12,7 Prozent auf Akquisitionen zurück. Das interne Wachstum lag bei 8,3 Prozent. Das sei über dem Marktwachstum.

(klei/sda)

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