«Kursk»-Leichen werden möglicherweise nie geborgen

publiziert: Mittwoch, 18. Okt 2000 / 15:50 Uhr

Murmansk - Die Leichen der 118 Matrosen an Bord des gesunkenen Atom-U-Bootes «Kursk» werden möglicherweise nie geborgen. Der stellvertretende russische Generalstabschef Waleri Manilow sagte am Mittwoch, die Regierung werde erst nach einer genaueren Untersuchung der Unglücksstelle und des Wracks eine endgültige Entscheidung treffen, wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtete.

Der stellvertretende Ministerpräsident Ilja Klebanow erklärte dagegen, die Rettungsarbeiten seien wegen schlechten Wetters in der Barentssee verschoben werden. «Die Mehrheit der Angehörigen der «Kursk»-Besatzungsmitglieder hat darum gebeten, die Leichen nicht zu bergen», sagte Manilow. Britische, skandinavische und russische Taucher brachen in der Nacht zum Mittwoch vom norwegischen Hafen Hammerfest in die Barentssee auf. Sie sollten an Bord des Spezialschiffs «Regalia» am Freitag an der Unglücksstelle eintreffen. Geleitet wurde die Bergungsaktion von der russischen Konstruktionsfirma Rubin und dem amerikanisch-norwegischen Ölservice-Unternehmen Halliburton. Klebanows Sprecherin sagte, ein Sturm habe die Barentssee aufgepeitscht, daher könnten die Bergungsarbeiten noch nicht beginnen. Halliburton-Sprecher Birger Haraldseid erklärte dagegen, das Wetter an der Unglücksstelle sei gut. Die Besatzung habe keine Informationen über einen Sturm. Ein Meteorologe in Murmansk, 150 Kilometer südlich des Wracks der «Kurs», sagte, die Bedingungen in der Barentssee würden sich bis Donnerstag verbessern. Die «Kursk» war nach mehreren Explosionen an Bord am 12. August mit 118 Besatzungsmitgliedern gesunken. Die Ursache der Explosionen ist noch nicht ermittelt.

(bb/AP)

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