Eiskunstlauf-EM in Lausanne
Lambiel nach perfekter Eiskunstlauf-Kür EM-Vierter
publiziert: Montag, 14. Jan 2002 / 18:11 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Jan 2002 / 19:47 Uhr

Lausanne - Dem Schweizer Eiskunstläufer Stéphane Lambiel ist der Einstand an den Europameisterschaften in Lausanne vollauf geglückt. Der letztjährige EM-Neunte belegte in der ersten Qualifikationsgruppe nach einer nahezu perfekten Kür den 4. Rang

Patrick Meier hingegen, der nach längerer Verletzungspause ohne grosse Vorbereitung angetreten war, schaffte als 15. knapp die Qualifikation für das Kurzprogramm vom Dienstag.

Mit Alexej Jagudin und Ilja Klimkin in der ersten sowie Alexander Abt in der zweiten Gruppe erwiesen sich die Russen einmal mehr als überragende Athleten. Derweil Jagudin in seiner Gladiator- Kür, die er schon im Vorjahr gelaufen war, den Vierfach-Toeloop nicht sauber landete, bot Abt zu schwermütigen Rachmaninow-Klängen die beste Meisterschaftsleistung seiner Karriere und stand unter anderem die Kombination Vierfach-Toeloop/Dreifach-Toeloop.

«Weil das Training zuletzt nicht super verlaufen war und ich kleinere Probleme hatte, war ich auch nicht sehr zuversichtlich und deshalb entsprechend nervös», sagte ein sichtlich erleichterter Stéphane Lambiel. Der 16-jährige Walliser, der in Genf trainiert, fand jedoch mit sicheren Sprüngen beim Aufwärmen zu einem guten Gefühl zurück und präsentierte ein makelloses, fein choregrafiertes Zirkus-Programm mit insgesamt sieben einwandfreien Dreifachsprüngen, worunter zwei Dreifach-Dreifach-Kombinationen. «Das war fast mein Maximum. Ich hoffe, dass ich diesen Level halten kann», sagte der mit sehr schnellen und präzisen Pirouetten brillierende Lambiel weiter.

Im Gegensatz dazu gelang Patrick Meier fast nichts. In jener Halle, wo er vor zehn Jahren sein EM-Debüt gegeben hatte, zeigte der Winterthurer eine Kür mit letztlich nur zwei sauberen Dreifachsprüngen - etwas soviel wie 1992, als dies allerdings noch zum 19. EM-Schlussrang gereicht hatte. «Ich weiss, dass ich nicht gut vorbereitet bin. Aber das Ergebnis ist nicht weit weg vom Training. Die Chance war klein, etwas wirklich gutes zu bringen», sagte Meier, der unter Adduktorenproblemen litt.

«Jagudin at the top» (Jagudin an der Spitze) und «A-mazing, B- rilliant, T-errific» (erstaunlich, glänzend, grossartig) stand auf zwei der zahlreichen Stofftransparente. Und sie entsprachen der Leistung von Jagudin und Abt, die beide als erste ihrer Gruppe antreten mussten. «Es war hart, so früh zu laufen», meinte Jagudin (21), der schon vor Jahresfrist die Nummer eins ausgelost hatte. Der dreimalige Weltmeister und letztjährige EM- und WM-Zweite meisterte die Situation gekonnt und wurde einstimmig vor dem gleichaltrigen Klimkin eingestuft. Klimkin stand in seiner sehr gefühlvollen Kür ebenfalls einen vierfachen Toeloop, weitere Vierfache gab's durch Brian Joubert (Fr/Zweiter) und Frédéric Dambier (Fr/Vierter).

(Nicolas Russi, Lausanne /sda)

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