Larsson 11. Sieger im 12. Rennen

publiziert: Montag, 18. Dez 2006 / 12:13 Uhr / aktualisiert: Montag, 18. Dez 2006 / 14:35 Uhr

Der Schwede Markus Larsson stürmte im zweiten Durchgang des Weltcup- Slaloms von Alta Badia vom 7. auf den 1. Platz und realisierte vor Ted Ligety und Ivica Kostelic seinen zweiten Weltcupsieg. Silvan Zurbriggen war als 18. einziger Schweizer im Klassement.

Die Serie der Ausgeglichenheit riss auch in Alta Badia nicht: Nach Larssons Erfolg hat es nunmehr in 12 Männer-Rennen dieses Winters 11 verschiedene Gewinner gegeben. Einzig Bode Miller siegte bisher zweimal.

Larsson hatte zum Saisonauftakt in Levi bereits Platz 2 belegt, und er errang seinen zweiten Weltcupsieg, nachdem er letzte Saison beim Finale in Are ein erstes Mal gewonnen hatte.

Rückstand nach dem ersten Lauf

Dass er jedoch in Alta Badia noch würde gewinnen können, glaubte er nach dem ersten Lauf selber nicht mehr. 85 Hundertstel lag er hinter dem führenden Franzosen Stéphane Tissot auf Rang 7, immerhin 67 Hundertstel betrug die Differenz zum Dritten, dem Österreicher Benjamin Raich.

Doch dann schieden sowohl Tissot als auch Raich aus, und Kalle Palander, der Zweitplatzierte, rutschte nach schweren Fehlern auf Platz 5 ab.

Schwierige Voraussetzungen

Das Abschneiden der Schweizer, die in den ersten beiden Slaloms der Saison überzeugt hatten, muss indes relativiert werden. Im ersten Lauf waren auf einer sehr schnell schlechter werdenden Piste schon nach wenigen Nummern Spitzenzeiten kaum mehr möglich.

Der Bündner Marc Gini, der zuletzt in Beaver Creek als 10. überrascht hatte, hielt sich als 16. mit Nummer 29 noch sehr passabel, schied dann aber im zweiten Lauf aus. So schaffte es letztlich nur Silvan Zurbriggen ins Klassement. 22. war er nach Durchgang 1, am Schluss resultierte Rang 18.

Daniel Albrecht, der Vierte von Beaver Creek, schied bereits im ersten Lauf nach wenigen Toren aus, wie später mit Nummern über 60 auch die beiden jungen Schweizer Sandro Viletta und Jan Seiler. Marc Berthod, auch er mit Nummer 65 praktisch chancenlos, verpasste als 41. die Qualifikation für den zweiten Lauf deutlich.

Alle Österreicher out

Hart unten durch müssen derzeit die Österreicher. Mit Raich hatten sie nur einen ihrer Fahrer in den zweiten Lauf der besten 30 gebracht, und nach dessen Ausscheiden war die grösste Slalom-Pleite seit 20 Jahren Tatsache.

Elf Rennen in Serie, seit dem Saison-Auftaktssieg von Raich, hat bei den Männern nun kein Österreicher mehr gewonnen. Das lässt das verwöhnte Austria-Team langsam unruhig werden.

Schlussklassement:
1. Markus Larsson (Sd) 1:44,51. 2. Ted Ligety (USA) 0,19 zurück. 3. Ivica Kostelic (Kro) 0,48. 4. Giorgio Rocca (It) 0,62. 5. Kalle Palander (Fi) 0,63.

(bert/Si)

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