Laura Bush will Edelsteine aus Birma boykottieren

publiziert: Samstag, 17. Nov 2007 / 09:46 Uhr / aktualisiert: Samstag, 17. Nov 2007 / 10:09 Uhr

Washington - US-Präsidentengattin Laura Bush hat zu einem weltweiten Boykott von Edelsteinen aus Birma aufgerufen. Wer Edelsteine aus dem Land kaufe, unterstütze ein «illegales Unterdrückungsregime», betonte die First Lady.

Laura Bush mischt sich eher selten in die Politik ihres Mannes ein.
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Wer Edelsteine aus Birma kaufe, ermögliche es dem «Regime, weiterhin friedliche Aktivisten zu verfolgen, festzunehmen und zu verurteilen», heisst es in einer am Freitag (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Erklärung.

Bush lobte die Entscheidung des Verbands amerikanischer Juweliere, dem Unternehmen wie Tiffany und Cartier angehören, keine Steine aus Birma zu importieren. 90 Prozent der Rubine weltweit kommen aus dem südostasiatischen Land.

Edelstein-Messe in Rangun

In Birma findet derzeit eine Edelstein-Messe statt, bei der die Militärjunta Jade, Edelsteine und Perlen im Wert von fast 330 Mio. Franken verkaufen will. So sollen Devisen in das abgeschottete Land fliessen, gegen das der Westen nach der Niederschlagung der Demokratiebewegung im September Sanktionen verhängte.

Zu der 13-tägigen Messe in Rangun werden nach Angaben aus der Militärregierung mehr als 2000 ausländische Händler, hauptsächlich aus China und Thailand, erwartet.

Der US-Kongress hat seinerseits den Ausschluss Birmas aus dem Verband Südostasiatischer Staaten (Asean) gefordert. Die Strafmassnahme müsse so lange gelten, bis die Militärregierung des Landes die Menschenrechte einhalte, verlangte das Parlament in einer Resolution.

Sowohl Senat als auch das Repräsentantenhaus fassten den Beschluss am Freitag in Washington. Kommende Woche treffen sich die Staats- und Regierungschefs des Verbands in Singapur.

(tri/sda)

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