UNICEF - Humanitäre Hilfe

Leben von 59 Millionen Kindern in Gefahr

publiziert: Dienstag, 19. Aug 2014 / 09:27 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 19. Aug 2014 / 09:48 Uhr
Dass es so viele Notfälle auf einmal gibt, ist noch nie vorgekommen.
Dass es so viele Notfälle auf einmal gibt, ist noch nie vorgekommen.

Köln - Weltweit sind nach Schätzungen von UNICEF 59 Millionen Kinder in 50 Ländern auf lebensrettende humanitäre Hilfe angewiesen. Besonders dramatisch sei die Lage im Irak, im Südsudan, in Syrien und in der Zentralafrikanischen Republik, teilte das UNO-Kinderhilfswerk mit.

7 Meldungen im Zusammenhang
«Noch nie musste UNICEF zusammen mit seinen Partnern vier Nothilfe-Einsätze der höchsten Dringlichkeitsstufe gleichzeitig bewältigen», erklärte Christian Schneider, der Geschäftsführer von UNICEF Deutschland.

Viele Menschen überfordert

Hinzu kämen Konflikte im Gazastreifen und in der Ukraine sowie die Ebola-Epidemie in Westafrika. Die «Vielzahl und Komplexität der aktuellen Krisen» überfordere verständlicherweise viele Menschen, erklärte Schneider anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe. Dennoch würden Spenden für Kinder weiter dringend benötigt, um ihnen «auch in schwierigsten Situationen zu helfen».

289 Nothilfeeinsätze in 2013

Blutige Konflikte, politische Instabilität, Naturkatastrophen und extreme Armut hätten verheerende Folgen für Heranwachsende und die soziale Stabilität in ihrer Heimat. Regierungen und die Öffentlichkeit müssten ihre Hilfe für Kinder in Krisengebieten deshalb verstärken, appellierte UNICEF.

Die Organisation versorgt Flüchtlingskinder und Familien mit Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten, baut Notschulen auf, kümmert sich um unbegleitete Kinder und organisiert Betreuung für traumatisierte Mädchen und Jungen. Allein 2013 organisierte UNICEF nach eigenen Angaben 289 Nothilfeeinsätze in 83 Ländern.

(awe/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf - Bewaffnete Konflikte stossen immer mehr Menschen in Not und Elend. ... mehr lesen
Mindestens 57,5 Millionen Menschen seien auf Nothilfe angewiesen.
Millionen Flüchtlingskinder sind in Gefahr.
Genf - Der heraufziehende Winter ... mehr lesen
London - Alle fünf Minuten stirbt ... mehr lesen
Länder, in denen Frieden herrscht, sind wohl kein Garantieschein. (Symbolbild)
Dakar - Die Ebola-Epidemie belastet zunehmend Verkehrsverbindungen, Handel und Reisen in Afrika. Erneut hat Senegal seine Grenzen zum Nachbarstaat Guinea geschlossen. In Südafrika gilt ein Einreiseverbot für Personen aus Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
In Syrien ist die Lage besonders schlimm.
Genf - Gewalt und Not wie in Syrien ... mehr lesen 1
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 22
Der sgv spricht sich für ein ausgewogenes Gesamtpaket aus, das eine moderate Erhöhung des Rentenalters sowie eine leichte Anhebung der Mehrwertsteuersätze beinhaltet.
Der sgv spricht sich für ein ausgewogenes Gesamtpaket aus, das eine ...
Verbände Schon früh hat der sgv vor den finanziellen Folgen einer 13. AHV-Rente gewarnt. Die Finanzierungsvorschläge des Bundesrates, die eine Anhebung der Lohnprozente vorsahen, werden vom Verband als inakzeptabel bezeichnet. Der sgv spricht sich stattdessen für ein ausgewogenes Gesamtpaket aus, das eine moderate Erhöhung des Rentenalters sowie eine leichte Anhebung der Mehrwertsteuersätze beinhaltet. mehr lesen  
Fotografie Noch bis zum 16. Juni in der Galerie BelleVue Basel  Die Ausstellung im BelleVue/Basel präsentiert eine spannende fotografische Reise von den turbulenten 1970er-Jahren bis zur Gegenwart. Dabei bilden Fotografien aus dem Erbe von Kurt Graf/fotolib Basel den Ausgangspunkt. mehr lesen  
Obwohl man weiss, dass Gentrifizierung oft zu Vertreibungen führt, ist der Zusammenhang nicht immer klar.
In einer Zeit, in der Veränderungen in unseren Städten in einem beispiellosen Tempo voranschreiten, haben Forscher einen innovativen Ansatz gefunden, um die visuellen Spuren ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 13°C 19°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
Basel 14°C 20°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 11°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen trüb und nass
Bern 13°C 19°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 13°C 20°C bedeckt mit Gewitternleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
Genf 15°C 21°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 15°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten