Freiburg
Lebenslange Haft nach Horror-Mord an Partnerin
publiziert: Donnerstag, 1. Mai 2014 / 18:33 Uhr
Der Mann stach fünfzehn Mal auf seine Frau ein. (Symbolbild)
Der Mann stach fünfzehn Mal auf seine Frau ein. (Symbolbild)

Freiburg - Ein 47-jähriger Tunesier ist am Donnerstag in Freiburg zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Strafgericht des Saanebezirks sprach ihn des Mordes für schuldig.

Der Mann hatte im April 2010 seine Frau in einer Wohnung in Freiburg regelrecht massakriert. Erst stach er fünfzehn Mal mit einem Messer auf sie ein, dann schlug er sie mit einer Pistole und schoss ihr mit Gummischrot ins Gesicht, bevor er ihr die Kehle durchschnitt. Die Frau konnte nur anhand ihrer Zähne identifiziert werden.

Der Täter habe seine Frau "kaltblütig hingerichtet", sagte der Gerichtspräsident bei der Urteilseröffnung. Er bezeichnete die Tat als "barbarisch und grausam". Als Motiv sah das Gericht die krankhaft besitzergreifende Art des Mannes. Trotzdem habe er in vollem Bewusstsein und ohne Skrupel gehandelt.

Krankhafte Eifersucht

Das Paar war 1999 aus Tunesien in die Schweiz gekommen und lebte hier zusammen mit den zwei Töchtern. Nach Erkenntnissen eines Gutachters litt die Beziehung unter der krankhaften Eifersucht des Ehemannes. Die Frau hatte deshalb den Entschluss gefasst, sich zu trennen.

Die beiden Töchter sind heute im Teenager-Alter. Eine lebt in einem Heim, die andere in einer Pflegefamilie.

Mit seinem Urteil folgte das Gericht der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf Totschlag plädiert und eine Haftstrafe von weniger als 20 Jahren gefordert. Ein Weiterzug des Urteils sei wahrscheinlich, sagte der Verteidiger am Donnerstag.

(ww/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Werden Menschen in den USA jetzt besser vor zielgerichteter Werbung geschützt?
Werden Menschen in den USA jetzt besser ...
Demokraten bringen Gesetzentwurf ein  Politiker der Demokratischen Partei haben in den USA einen neuen Gesetzentwurf eingebracht, der die Nutzung zielgerichteter digitaler Werbung auf Werbemärkten (Targeted Advertising) verbieten würde, die von Plattformen wie Facebook, Google und anderen Datenmaklern mit grossen Gewinnen betrieben werden. mehr lesen 
Coronavirus  Bern - Der Bundesrat hat heute beschlossen, das ... mehr lesen  
Der Bundesrat reagiert auf die Corona-Situation.
Social Media Schuldeintreiber in der USA dürfen seit kurzem auch säumige Schuldner per Social Media kontaktieren. Ein entsprechendes Gesetz des Consumer Financial Protection Bureau ist diese Woche in Kraft getreten. Betroffen sind Millionen US-Bürger, einer Umfrage zufolge sollen im Jahre 2017 über 70 Mio. US-Amerikaner von Inkassobüros kontaktiert worden sein. mehr lesen  
US-Regisseur Quentin Tarantino streitet sich derzeit mit Miramax, der Produktionsfirma seines Erfolgsfilms «Pulp Fiction», um Vermarktungsrechte digitaler NFTs (Non-Fungible Tokens). mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich -2°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Basel 0°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
St. Gallen -2°C 1°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Bern -5°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Luzern -2°C 3°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Genf -1°C 5°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Lugano 0°C 11°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten