Lena und Tim verdrängen Anna und Luca

publiziert: Mittwoch, 6. Aug 2008 / 10:03 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 6. Aug 2008 / 13:57 Uhr

Neuenburg - Lena und Tim waren 2007 die beliebtesten Vornamen für Kinder in der Deutschschweiz. In der französischen Schweiz sind Emma und Nathan die Nummern 1. Gesamtschweizerisch wurden die meisten Kinder Luca und Sara genannt.

Tim ist der beliebteste Knabenvorname in der Deutschschweiz.
Tim ist der beliebteste Knabenvorname in der Deutschschweiz.
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Laut der am Mittwoch veröffentlichten Vornamen-Hitparade des Bundesamtes für Statistik (BFS) wurden die meisten 2007 in der Deutschschweiz geborenen Mädchen, nämlich 293, Lena genannt. Als weitere beliebte Vornamen folgten Sara und Nina.

Die Vornamen Laura, Lara, Leonie und Julia, die in den Jahren 2005 und 2006 die Ränge zwei und drei belegt hatten, rutschten in der Rangliste nach hinten. Melanie, in den neunziger Jahren noch Top, lag 2007 auf Rang 36.

Auf den Namen Tim wurden 287 Knaben getauft. Es folgten in der Beliebtheits-Skala Noah und Luca. Sie verdrängen David, der in den Vorjahren Spitzenpositionen erreicht hatte, auf Platz vier. Michael und Kevin, die beliebtesten Vornamen in den Neunzigern, lagen 2007 noch auf den Plätzen 40 und 42.

In allen Landesteilen: Sara und Luca

Gesamtschweizerisch sind indes Sara und Luca die beliebtesten Vornamen. Luca steht in allen vier Sprachregionen in den ersten sechs Rängen. Insgesamt wurden 2007 416 Knaben Luca genannt (dazu kommen 217 mit Namen Lukas). 373 Knaben erhielten den Namen David (oder Davide).

In der deutschen und der lateinischen Schweiz wurden 2007 insgesamt 377 Mädchen Sara genannt, dazu kommen 179 mit Vornamen Sarah. Zählt man alle Julias, Julies und Giulias aller Regionen zusammen, so kommt man auf 517 dieser Vornamen. Je über 330 Mädchen wurden in der ganzen Schweiz Laura oder Lara genannt.

Während der Kanton Bern bei den Vornamen im deutschschweizer Trend marschierte, waren die Zürcher 2007 von den Vornamen David und Sara am meisten angetan. In Luzern, Solothurn und St. Gallen wurden die meisten Knaben Jonas genannt.

Romands sind Emma-Fans

In der Westschweiz hält sich seit 2005 bei den Mädchen der Vorname Emma auf Platz 1. Es folgen Léa und Cloé, die die Vornamen Lara, Sara und Laura von den Rängen 2 und 3 nach hinten verdrängten.

Bei den Knaben folgten in der Romandie 2007 auf Nathan die Namen Luca und Lucas. Noah, Théo und Samuel, die sich 2005 und 2006 unter den ersten drei befanden, sind nach hinten gerutscht.

In der italienischen Schweiz wurden neugeborene Knaben 2007 am häufigsten Alessandro und Mattia getauft; für Mädchen waren Sara und Giulia die beliebtesten Namen. In der Rätoromanischen Schweiz wurden 2007 die meisten neugeborenen Kinder Daniel und Laura genannt.

Im romanischen Sprachgebiet schwankt auf Grund der geringen Anzahl Geburten die Verteilung der Vornamen von einem Jahr zum anderen stark. 2007 standen bei den Knaben Daniel, Livio und Luca und bei den Mädchen Laura an vorderster Front, schreibt das BFS.

Seit 1987 wertet das BFS im Rahmen der Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung die Vornamen der in der Schweiz geborenen Kinder aus. Es stützt sich auf Angaben der Zivilstandsämter.

(fest/sda)

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