Leonardi Cortesi 21. in der Kälte von Lahti

publiziert: Sonntag, 6. Mrz 2005 / 14:01 Uhr

Im Langlauf-Weltcup haben Lukas Bauer (Tsch) und Julia Tschepalowa (Russ) in Lahti die in der freien Technik ausgetragenen Rennen für sich entschieden. Natascia Leonardi Cortesi erreichte den 21. Rang.

Natascia Leonardi Cortesi.
Natascia Leonardi Cortesi.
Im Sprint war Seraina Mischol am Samstag 20. geworden. Über 10 km stellte Natascia Leonardi Cortesi erneut ihre Leidensfähigkeit unter Beweis. Weniger die von einem Hundebiss beeinträchtigte Bewegungsfähigkeit ihrer linken Hand machte der Bündnerin zu schaffen als die beissende Kälte.

"Die Form ist da", stellte Leonardi Cortesi nach ihrem 21. Platz fest. "Aber mit meinen eingefrorenen Händen und Füssen vermochte ich kaum mehr die Ski zu steuern. Bei angenehmerer Temperatur wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen."

Stockbruch bei von Allmen

"Eher schlecht als recht", merkte Seraina Mischol nach ihrem 50. Rang an. Die Davoserin hatte am Samstag im in der klassischen Technik ausgetragenen Sprint die Qualifikation um lediglich 1,56 Sekunden verpasst und damit für ihr Weltcup-Punktekonto und die sich abzeichnende Zugehörigkeit zur "roten Gruppe" der 30 weltbesten Athletinnen mehr erreicht als am Sonntag.

Für die beiden Schweizer Sprinter war ihr Einsatz schnell abgehakt. Christoph Eigenmann (54.) verspürte die Nachwirkungen einer leichten Erkältung. Für Peter von Allmen dauerte die Qualifikation nicht einmal eine einzige Sekunde. Wegen eines Stockbruches beim Start schied der Berner sofort aus.

Bauer revanchierte sich

An den Weltmeisterschaften in Oberstdorf (De) war Lukas Bauer zu seiner grossen Enttäuschung ohne Medaille geblieben. In Lahti gelang dem Tschechen die Revanche. Über 15 km Skating lag Bauer von Anfang an in Front und behauptete seinen Vorsprung gegenüber dem am Schluss stark aufkommenden Christian Hoffmann (Ö). "Dass ich von Anfang an in Führung lag, überraschte mich. Ich versuchte, das Rennen unter Kontrolle zu halten. Ich fühlte mich stark", erklärte Bauer nach seinem zweiten Sieg im Weltcup dieses Winters.

Im Januar war er in Pragelato (It) im Verfolgungsrennen erfolgreich gewesen. Schweizer waren nicht am Start. Vincent Vittoz (Fr, 8.) misslang der Versuch, sich dem Weltcup-Leader Axel Teichmann (De) anzunähern, der wegen Krankheit Forfait erklären musste.

Französin auf dem Podest

Um die Norweger blieb es am Sonntag ein wenig ruhiger, nachdem sie am Samstag den Klassisch-Sprint dominiert hatten. Vier Norsker standen im Final, Börre Naess feierte vor Tor Arne Hetland seinen ersten grossen Erfolg. Weltmeister Wassili Rotschew war im Viertelfinal ausgeschieden.

In Abwesenheit der erkrankten Weltcup-Leaderin Marit Björgen (No) kam es über 10 km zu einer Neuauflage des WM-Duells zwischen Julia Tschepalowa und Katerina Neumannova (Tsch). Die Russin konnte dabei mit 3,3 Sekunden Vorsprung ihren 16. Weltcupsieg feiern, den Ersten dieser Saison. Die Überraschung wurde durch Karine Philippot erzielt, der mit ihrem 3. Platz die erste Podium-Klassierung einer französischen Langläuferin gelang.

Im Sprint hatte Lina Andersson mit ihrem Triumph eine 17-jährige Pase der Schwedinnen ohne Weltcupsieg beendet. Die einzigen beiden Vorgängerinnen der WM-Zweiten waren Marie Risby (1985) sowie Marie-Helen Westin (1987/88). Die Weltmeisterin Emelie Oehrstig (Sd) war im Halbfinal ausgeschieden.

(von Toni Nötzli, Lahti/Si)

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