Letzte Meile geknackt - Reaktionen der Telekoms

publiziert: Dienstag, 21. Mrz 2006 / 13:22 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 22. Mrz 2006 / 10:27 Uhr

Bern - Private Telekommunikations-Anbieter haben erfreut auf die Öffnung der letzten Meile reagiert. Sie wollen nun in die Hausanschlüsse investieren und die Planung an die Hand nehmen.

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Die Swisscom dagegen will den Entscheid der Räte nicht werten. Neue Anbieter erhielten mit dem revidierten Fernmeldegesetz (FMG) neue Möglichkeiten, sagte Cablecom-Sprecher Stephan Howeg. Der Zwang für Anbieter, für die Erschliessung der letzten Meile nach vier Jahren Übergangszeit selbst zu investieren, löse einen nachhaltigen Infrastruktur-Wettbewerb aus.

Davon profitierten die Konsumenten. Wo die Cablecom Investitionen plant, steht indessen noch nicht fest. Zunächst müssten Analysen durchgeführt werden, sagte Howeg. Das Unternehmen besitzt derzeit bei 51 Prozent der Schweizer Kabelnetze die letzte Meile, vor allem in städtischen Gebieten.

Sunrise erleichtert

Dass die Räte nach dem Zugang zum Breitband-Anschluss auf Kupferkabeln der Swisscom nicht noch weitere Zugangsformen regeln können, sei ein Vorteil, sagte Howeg weiter. «Das Parlament soll den Rahmen setzen. Der Rest muss über den Wettbewerb laufen.»

Sunrise ist erleichtert über die nun geschaffene Rechtssicherheit. Laut Andreas Moser, Leiter der Unternehmenskommunikation, soll nun mit der Planung von Investititionen begonnen werden.

Betriebswirtschaftliche Überlegungen gäben den Ausschlag, wo Sunrise investieren wolle. Wegen der nötigen Planung bezeichnete Moser die vierjährige Frist, während der die private Konkurrenz Zugang zu Swisscom-Kupferkabeln in die Haushalte erhalten muss, als zu kurz. «Wir hätten lieber mehr Zeit.»

Nicht genug für Tele2

«Zu wenig», kommentierte Tele2-Chef Roman Schwarz den Abschluss der FMG-Revision. Unter den neuen Voraussetzungen könnten Entbündelungen vorerst nur in den Städten vorgenommen werden, wo die meisten Kunden seien. Bedauerlich sei auch, dass das neue Gesetz keine Anpassung an neue Technologien zulasse.

Die Swisscom, die bisherige Entscheide zur Öffnung der letzten Meile wiederholt erfolgreich vor Bundesgericht angefochten hatte, sprach von einem «politischen Entscheid». Die Swisscom wolle diesen nicht werten, sagte ihr Sprecher Christian Neuhaus. Sie wolle aber helfen, den Beschluss umzusetzen.

(ht/sda)

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