Leuenberger hat einen eigenen Blog

publiziert: Mittwoch, 14. Mrz 2007 / 19:38 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 15. Mrz 2007 / 00:23 Uhr

Bern - Bundesrat Moritz Leuenberger hat unter http://moritzleuenberger.blueblog.ch/ einen Blog eröffnet. Geplant sind mindestens zwei Beiträge pro Woche - je nach Geschäftslast.

Die Leserinnen und Leser des Blogs sind eingeladen, die Einträge zu kommentieren.
Die Leserinnen und Leser des Blogs sind eingeladen, die Einträge zu kommentieren.
2 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Notizen zu Politik und Gesellschaft
Blog von Bundesrat Moritz Leuenberger.
moritzleuenberger.blueblog.ch/

Der Medienminister sieht den Blog als Experiment. Er wolle herausfinden, ob sich mit diesem neuen Ausdrucksmittel ein breiterer Austausch mit politisch Interessierten entwickeln lasse als mit dem herkömmlichen Brief- und E-Mail-Verkehr. Dies teilte das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit.

Seinen ersten Eintrag widmet Bundesrat Leuenberger den Möglichkeiten, die ihm der Blog eröffnet. Er könne zwar keine Bundesratsbeschlüsse zur Diskussion stellen und auch keine neuen wichtigen Vorhaben kundtun. «Ich kann aber doch Einblick in die manchmal etwas vertrackten Zusammenhänge geben», schreibt er.

Reflexion über CO2-Abgabe

Sogleich reflektiert er dann auch über die CO2-Abgabe, die noch immer nicht beschlossen ist. «Manchmal kommt es mir vor, als würden Ärzte am Bett eines Patienten stehen und unendlich lange die Methoden diskutieren, wie man ihn heilen sollte, bis es zu spät ist dafür», schreibt der Medienminister.

Die Leserinnen und Leser des Blogs sind laut UVEK-Communiqué dazu eingeladen, die Einträge zu kommentieren. Dies sei auf deutsch, französisch oder italienisch möglich.

Grosse Resonanz

Leuenbergers Blog stiess am ersten Tag auf grosse Resonanz: Der erste Beitrag wurde am Vormittag aufgeschaltet, innert viereinhalb Stunden wurden 4480 Besucher gezählt. Bis Mittwoch 17.30 Uhr wurden 131 Kommentare von Bürgerinnen und Bürgern registriert; auch dies ist in der Blog-Szene eine ungewohnt hohe Zahl.

Die Kommentare werden nicht sofort aufgeschaltet, sondern vom UVEK kontrolliert. Am ersten Tag habe es aber nur vereinzelte Kommentare gegeben, die unflätig oder unverständlich gewesen und deshalb nicht freigegeben worden seien, sagte UVEK-Sprecher Matthias Brüllmann auf Anfrage.

(ht/sda)

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