Leuthard trifft Bill Gates

publiziert: Donnerstag, 25. Jan 2007 / 20:14 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 25. Jan 2007 / 20:45 Uhr

Davos - Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard und die US- Handelsbeauftragte Susan Schwab haben über die Entwicklung des Welthandels debattiert. Sie waren sich einig, dass regionale und bilaterale Handelsabkommen an Bedeutung gewinnen.

Leuthard möchte die Doha-Gespräche nicht einseitig auf die Landwirtschaft fokussieren.
Leuthard möchte die Doha-Gespräche nicht einseitig auf die Landwirtschaft fokussieren.
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Beide Politikerinnen hätten jedoch betont, dass sie den multilateralen Ansatz bevorzugen würden, sagte Philippe Nell vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) auf Anfrage der SDA.

Leuthard und Schwab hätten am WEF-Jahrestreffen in Davos über mögliche Auswege aus der Blockade der Doha-Welthandelsrunde gesprochen, heisst es in einem Seco-Communiqué. Gemäss Nell plädierte Leuthard dafür, in den Debatten nicht einseitig auf die Landwirtschaft zu fokussieren.

Gespräche über Doha-Runde

Die Diskussion, an der auch Vertreter der Privatwirtschaft teilnahmen, wurde vom Seco, der US-Botschaft in Bern, dem Wirtschaftsdachverband economiesuisse sowie der schweizerisch- amerikanischen Handelskammer organisiert. In den kommenden Tagen finden in Davos weitere Gespräche über die Doha-Runde statt.

Wie Joseph Deiss in den Vorjahren organisiert Leuthard in Davos ein kleines Gipfeltreffen von Staaten aus der Welthandelsorganisation (WTO) mit 32 Ministern. Dabei wird versucht die Blockade der Welthandelsdebatte aufzuweichen. Die Medienkonferenz hierzu findet am Samstag statt.

Treffen mit Bill Gates

Leuthard traf in Davos noch mit Microsoft-Chef Bill Gates zusammen. Die Bundesrätin und der Wirtschaftsführer hätten sich über E- Government ausgetauscht und über die Möglichkeiten einer Kooperation zwischen Microsoft und Schweizer Fachhochschulen gesprochen.

Die Bundesrätin habe sich bei Gates ausserdem dafür bedankt, dass Vista, ein Microsoft-Programm, auch in einer rätoromanischen Fassung verfügbar sei, sagte Leuthards Sprecher Christophe Hans auf Anfrage.

(ht/sda)

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