Präsenz verlängert

Libanon: Schweizer Hilfswerk kümmert sich um syrische Flüchtlinge

publiziert: Freitag, 4. Okt 2013 / 15:51 Uhr
Das Hilfswerk HEKS verlängert seine Präsenz im Libanon.(Archivbild)
Das Hilfswerk HEKS verlängert seine Präsenz im Libanon.(Archivbild)

Beirut - Wegen des anhaltenden Flüchtlingsstroms aus Syrien nach Libanon verlängert das Hilfswerk HEKS seine Präsenz im Libanon. Ab November sollen Bedürftige im Flüchtlingslager Shatila in Beirut mit Lebensmittelgutscheinen, Decken, Öfen und Heizöl versorgt werden.

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Notwendig sei dies wegen des bevorstehenden Wintereinbruchs, teilte das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) am Freitag mit. In dem Flüchtlingslager in Libanons Hauptstadt Beirut würden sich derzeit rund 20'000 Menschen zusammengedrängt auf einem Quadratkilometer Fläche aufhalten.

80 Prozent der Flüchtlinge in Shatila sind gemäss den Angaben des Hilfswerks palästinensische Familien, die in Syrien gewohnt hatten. 14 Prozent seien syrische Familien.

Das HEKS nimmt zur humanitären Versorgung der Flüchtlinge 500'000 Franken in die Hand. Bis anhin war das HEKS in Zusammenarbeit mit der libanesischen Partnerorganisation Najdeh im Flüchtlingslager Nahr el Bared im Norden des Landes aktiv gewesen und hat dort 600'000 Franken aufgewendet. Ende Oktober werde die Arbeit dort eingestellt, nachdem 841 Familien geholfen werden konnte, schreibt das HEKS.

Über 700'000 nach Libanon geflüchtet

Nach Angaben des Schweizer Hilfswerks sind rund ein Drittel aller inzwischen über 2,1 Millionen syrischer Flüchtlinge in den westlich von Syrien gelegenen Libanon geflüchtet.

Dies deckt sich mit den Zahlen des UNHCR: Laut dem UNO-Flüchtlingshilfswerk waren Ende August 716'000 syrische Flüchtlinge in Libanon registriert. In Jordanien waren es 515'000, in der Türkei 460'000, im Irak 168'000 und in Ägypten 110'000 Menschen.

(ig/sda)

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