Ansicht einer Psychologin

Liebesromane können Frauen schaden

publiziert: Donnerstag, 7. Jul 2011 / 22:09 Uhr
Liebesromane beeinflussen Frauen oft negativ.
Liebesromane beeinflussen Frauen oft negativ.

London - «Er nahm sie in seine männlichen Arme und beugte sich mit seinen Lippen zu den ihrigen» - solche Sätze können für Frauen nach Ansicht einer britischen Psychologin negative psychische Folgen haben.

Liebesromane vermittelten Frauen oft ein unrealistisches und idealisiertes Bild von Beziehungen, schreibt die TV-Psychologin und Autorin Susan Quilliam in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift «The Journal of Family Planning and Reproductive Health Care».

«Ich vertrete die These, dass viele der Probleme, denen wir in unseren Kliniken und Therapieräumen begegnen, von romantischer Fiktion beeinflusst sind», heisst es in dem Bericht. Zwar habe sich das Genre in den vergangenen Jahren verändert.

Es vermittle mittlerweile meist ein selbstbewussteres Frauenbild als zum Beispiel in den 1970er Jahren. Es gebe aber immer noch einen starken Hang zu Realitätsflucht, Perfektionismus und Idealisierung. Da Beziehungen in der Realität aber nie perfekt und meist harte Arbeit seien, sei ein gebrochenes Herz programmiert.

Kondome kaum erwähnt

Ein weiteres Problem sieht Quilliam in der Darstellung von Sex in romantischer Literatur. Sie zitiert eine Studie, derzufolge nur einer von zehn Liebesromanen das Benutzen von Kondomen beschreibt - und auch dann meist nur mit dem Hinweis darauf, dass die Heldin auf ein Kondom verzichte, um ihrem Angebeteten «näher» zu sein.

«Solche Botschaften sind das Gegenteil von dem, was wir fördern wollen», schreibt Quilliam mit Blick auf geschützten Geschlechtsverkehr und Familienplanung.

(bg/sda)

Richtig
Kuwilli, wo Sie recht haben haben Sie recht. (Die vorgefertigte "EU-TV-Ernährungs-vonderLeihen-Gesundheitsindex-Vorgaben-Bestimmung für alle Nahrungsmittelhersteller" könnte man noch erwähnen)... Monsanto lässt grüssen!

Die "TV-Psychologin" möchte wohl offensichtlich ihre eigene "Psycho-Schrott-Literatur" verkaufen... Beziehungsbücher für geistesgestörte herzlose angehende Roboter-Feministinnen mit Titeln wie "Wie manipuliere ich erfolgreich meinen Lebensabschnittspartner für meine eigensüchtigen Egotripwünsche" - das Resultat kann man dann in der nächsten Tagesausgabe einer Sensations-Boulevardzeitung nachlesen...

Wahrlich, die Menschheit ist superschnell am verdummen und ganz sicher am moralischen Abgrund...
.........schreibt die TV-Psychologin?
Die TV Psychologin.
Die TV Richterin
Der TV Arzt
Die TV Nanni
Der TV Hundeflüsterer

Wenn man die Theorie dieser TV"Psychologin?" konsequent weiter denkt, müsste man fast alle Bücher verbrennen und das Lesen verbieten.
Auf den Punkt gebracht!
Das erstaunt mich ehrlich gesagt nicht. Denn hier wird ein Perfektionismus beschrieben, welchen es im Alltag leider nicht gibt. Und wenn man sich da zu sehr hineinsteigert, sind Enttäuschungen vorprogrammiert. Natürlich gibt es hier sicher auch Ausnahmen, aber dass es eine gewisse Tendenz in diese Richtung gibt, glaube ich schon.
Auch die seltene Erwähnung der Verhütung finde ich problematisch! Man muss es ja nicht direkt im Buch ausführlich erwähnen, aber zumindest am Ende des Buches wäre ein Hinweis sicher sinnvoller als den bewussten Verzicht zu beschrieben.
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