Luzern weiter glücklos: Out im Penaltyschiessen

publiziert: Donnerstag, 21. Mrz 2002 / 22:45 Uhr

Luzern - Der FC Luzern ist weiter vom Pech verfolgt. Nach ausgeglichenem Spiel und einem späten Pfostenschuss von Gian in der Verlängerung verloren die Innerschweizer gegen die Grasshoppers im Penaltyschiessen mit 3:4.

Wenige Sekunden lang hofften die Luzerner auf spätes Wettkampfglück. Kottmann hatte den vierten Penalty der Luzerner in die Hände von GC-Goalie Borer geschossen. Eduardo hätte danach für die enttäuschenden Gäste alles klar machen können. Doch FCL-Goalie Shorunmu wehrte den letzten GC-Penalty des Brasilianers ebenfalls ab, so dass Arrué mit seinem Versuch auf 4:4 hätte ausgleichen können. Der Chilene hatte die Kraft nach seiner kampfstarken Darbietung als einzige Luzerner Sturmspitze jedoch nicht mehr und schoss auch seinen Versuch in die Hände von Borer. Der Sieg fiel damit den Grasshoppers nach einer überaus bescheidenen Darbietung zu leicht in den Schoss.

Die Luzerner verloren damit auch ihr neuntes Cupspiel gegen die Zürcher und bleiben in diesem Jahr -- mit Ausnahme des Cupspiels gegen Aarau -- weiterhin ohne Erfolgserlebnis. Der 18-fache Cupsieger GC darf sich dagegen auf seine 39. Halbfinal-Teilnahme freuen.

120 Minuten lang ereignete sich nur wenig auf der Luzerner Allmend. Die Einheimischen gaben ihr Bestes, vermochten den favorisierten Gegner aber nur selten zu beunruhigen. Und die Gäste aus Zürich hatten sich den Schongang auferlegt. Sie taten nur soviel, als nötig war, um nicht in Bedrängnis zu geraten. Es schien, als ob sie sich in Gedanken mehr mit dem NLA-Spitzenkampf vom Sonntag gegen Spitzenreiter Basel beschäftigen würden, als mit dem in diesem Jahr in der Auf-/Abstiegsrunde noch sieglosen Gegner aus der Innerschweiz.

Trotz gleicher Besetzung wie beim 5:1-Erfolg am Freitag über Servette schufen sich die enttäuschenden Zürcher kaum gefährliche Torszenen. Luzern-Goalie Shorunmu war stets Herr der Lage. Einzig Fernschüsse von Nuñez (46.) und Chapuisat (92.) sowie eine Direktabnahme von Spycher (113.) zwangen ihn auf den Boden. Machtlos äre dafür sein Gegenüber in der 8. Minute der Verlängerung gewesen: Jamarauli legte für Gian auf, der aus 25 Metern abzog. Für GC-Goalie Borer unerreichbar, klatschte der Ball vom Innenpfosten ins Feld zurück. Es war die beste Torszene des gesamten Spiels und hätte Luzern für dessen aufopfernde Spielweise belohnt. Das Glück stand aber -- wie schon am Sonntag beim 2:2 gegen Xamax -- dem Gegner bei und liess die Innerschweizer noch deprimierter zurück.

Luzern - Grasshoppers 0:0 n.V.
GC 4:3-Sieger im Penaltyschiessen


Allmend. -- 5'213 Zuschauer. -- SR Bertolini. --Penaltyschiessen: Cabanas 0:1. Piu 1:1. Petric 1:2. Greco 2:2. Baturina 2:3. Andreoli 3:3. Nuñez 3:4. Kottmann (Borer hält). Eduardo (Shorunmu hält). Arrué (Borer hält).

Luzern:
Shorunmu; Pinnelli; Schwegler Christian, Meier, Maric; Monteiro (73. Piu), Gian (107. Kottmann); Hofer (94. Greco), Jamarauli, Andreoli; Arrué.

Grasshoppers:
Borer; Schwegler Roland, Hodel, Jaggy; Gerber (64. Cabanas), Tararache, Spycher; Benjamin (71. Eduardo), Baturina, Nuñez; Chapuisat (103. Petric).

Bemerkungen:
Luzern ohne Hodel, Mehmeti (beide gesperrt), Zukic und Varela (beide verletzt); Grasshoppers ohne Castillo, Ippoliti, Huber (alle verletzt) und Denicolà (krank). 98. Pfostenschuss Gian. Verwarnungen: 39. Gian (Unsportlichkeit, Ballwegschlagen), 57. Jamarauli (Foul), 85. Tararache (Reklamieren), 112. Christian Schwegler (Unsportlichkeit, Ballwegschlagen), 113. Roland Schwegler (Foul).

(René Baumann, Luzern /sda)

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