Mädchen bei der Bildung benachteiligt
publiziert: Donnerstag, 11. Dez 2003 / 18:36 Uhr

Bern - Rund 121 Millionen Kinder weltweit gehen nicht zur Schule. Zwei Drittel davon sind Mädchen, wie die UNICEF in ihrem Bericht zur Lage der Kinder in der Welt 2004 festhält. Die Studie wurde erstmals auch in der Schweiz lanciert.

Für die Benachteiligung der Mädchen in Drittweltländern gebe es viele Gründe.
Für die Benachteiligung der Mädchen in Drittweltländern gebe es viele Gründe.
Die Ausbildung von Mädchen fördere die Entwicklung des Landes, sagte Carol Bellamy vor den Medien in Bern. Die Exekutivdirektorin des UNO-Kinderhilfswerks hielt fest, dass sich eine gute Schulbildung positiv auf die Entwicklung auswirkt, vor allem in Bezug auf die Überwindung von Armut, Hunger und Krankheiten.

Demnach sinke die Kindersterblichkeit, je besser die Mütter ausgebildet seien, heisst es in dem Bericht. Zudem heirateten die Frauen später, bekämen weniger Kinder und könnten diese besser versorgen. Auch seien gebildete Frauen weniger von Ausbeutung und Diskriminierung betroffen, sagte Bellamy.

Für die Benachteiligung der Mädchen gebe es viele Gründe, darunter regionale und kulturelle Widerstände. Ein weitverbreitetes Hindernis seien aber die Schulgelder. UNICEF appelliert an Regierungen, diese abzuschaffen. Bildung ist eines der Grundrechte, sagte Bellamy.

Am schlimmsten ist die Ausbildungslage für Mädchen im südlichen Afrika, wie Tschad, Guinea, Niger und Äthiopien. Dort wächst die Zahl der nicht eingeschulten Kinder gar wieder.

Der UNICEF-Jahresbericht 2004 wurde erstmals in der Schweiz lanciert. Bellamy trat in Bern, Genf und Basel vor die Medien. Die Schweiz ist seit 2002 für drei Jahre Mitglied des UNICEF-Verwaltungsrats. Im Jahr 2003 war der Schweizer UNO-Botschafter Jenö Staehelin Präsident dieses Rates.

UNICEF gehört zu den wichtigsten multilateralen Partnern der Schweiz im Bereich der Förderung des Wohls und Rechts der Kindes in den Entwicklungs- und Übergangsländern, sagte der Staatssekretär im Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Franz von Däniken.

(bsk/sda)

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