Männer kosten den Kanton Basel-Stadt mehr als Frauen
publiziert: Mittwoch, 30. Apr 2003 / 17:55 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Apr 2003 / 20:25 Uhr

Basel - Männer kosten den Kanton Basel-Stadt mehr als Frauen, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung kleiner ist. Das ergab eine Studie des Gleichstellungsbüros Basel-Stadt, die für die Schweiz Pioniercharakter habe.

Männer kosten mehr als Frauen.
Männer kosten mehr als Frauen.
Die Studie habe ergeben, dass Männer im Jahr 2000 im Durchschnitt 15 Prozent mehr staatliche Leistungen als Frauen bezogen hätten, sagte die Leiterin des Gleichstellungsbüros Basel-Stadt, Leila Straumann, bei der Vorstellung der Publikation Der kleine Unterschied in den Staatsfinanzen.

51 Prozent der kantonalen Ausgaben entfielen danach auf Männer, die aber nur 48 Prozent der Wohnbevölkerung darstellten. Erst ab dem Alter von 65 Jahren, wo der Anteil der Frauen bereits deutlich höher liegt als derjenige der Männer, gehen mehr Ausgaben an die weibliche Bevölkerung.

Zu den deutlichsten Mehrkosten der Männer gehört vor allem der Bereich der öffentlichen Sicherheit. Aber auch im Verkehr sowie bei der Bildung verursachten Männer gemäss der Studie deutlich mehr Ausgaben. Weniger ausgeprägt sind die Unterschiede beim Bezug von Sozialleistungen.

Die Untersuchung versucht zudem das Ausmass der unbezahlten Arbeit im Kanton abzuschätzen, die zum grösseren Teil von Frauen verrichtet wird. Darunter versteht sie Tätigkeiten wie Pflegeleistungen und Beschäftigung mit Kindern, aber etwa auch Essen kochen oder Kleider waschen. Die Studie kommt so auf Leistungen, die rund einem Drittel des Basler Bruttoinlandprodukts entsprechen.

(bert/sda)

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