Männer und Frauen bei Berufslehrwahl noch immer traditionell

publiziert: Freitag, 16. Apr 2004 / 11:06 Uhr

Bern - In der Schweiz ist die Berufslehre nach wie vor der wichtigste Weg in die Berufswelt, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Dabei unterscheiden sich die Lehren der Frauen weiterhin deutlich von denjenigen der Männer.

Der Frauenanteil hat sich in der Berufsbildung in den letzten 20 Jahren von 30 auf 45 Prozent erhöht.
Der Frauenanteil hat sich in der Berufsbildung in den letzten 20 Jahren von 30 auf 45 Prozent erhöht.
Im 2003 waren in der Schweiz total 190 000 Jugendliche in Ausbildung. Dies entspricht rund 70 Prozent der 16- bis 21-Jährigen. 68 000 traten in eine Lehre ein und 58 000 junge Leute schlossen ihre Berufslehre mit Erfolg ab.

Knapp 30 Prozent von ihnen absolvierten eine Lehre im Bereich Wirtschaft, Verwaltung, Handel, 25 Prozent in technischen Berufen. 12 Prozent machten ihre Ausbildung im Gesundheitswesen, 10 Prozent im Baugewerbe. Die restlichen 23 Prozent absolvierten eine andere Berufslehre.

Der Frauenanteil hat sich in der Berufsbildung in den letzten 20 Jahren von 30 auf 45 Prozent erhöht. Die ausgeprägt geschlechtsspezifische Berufswahl hat sich indes seither kaum verändert: Weder bei Frauen noch Männern kam es zu grösseren Verschiebungen.

Kaufmännische/r Angestellte/r ist seit über 20 Jahren der Beruf mit den meisten Lehrlingen bei beiden Geschlechtern. Ansonsten unterscheiden sich die am häufigsten ergriffenen Lehren der Frauen deutlich von denjenigen der Männer.

Junge Frauen entscheiden sich nach wie vor eher für Berufslehren des Verkaufs, der Heilbehandlung und der Körperpflege. Junge Männer bevorzugen häufiger Ausbildungen im technischen Bereich, in der Metall- und Maschinenindustrie und im Baugewerbe.

Neben der kaufmännischen Ausbildung, zu der auch die Handelsdiplomausbildung gehört, figurieren nur die Verkaufs- und die Kochlehre sowohl auf der weiblichen wie auf der männlichen Berufslehrrangliste der 15 am häufigsten gewählten Berufe.

(bsk/sda)

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