Marlies Oester souverän zum ersten Slalom-Titel

publiziert: Samstag, 23. Mrz 2002 / 17:38 Uhr / aktualisiert: Samstag, 23. Mrz 2002 / 23:33 Uhr

Grüsch-Danusa - Mit einer souveränen Leistung errang Marlies Oester in Grüsch-Danusa ihren ersten nationalen Slalom-Titel vor Corina Grünenfelder und der Junioren-WM-Dritten Sandra Gini. Vorjahressiegerin Sonja Nef schied aus.

Marlies Oester holte sich den ersten Schweizermeistertitel.
Marlies Oester holte sich den ersten Schweizermeistertitel.
«Es war langsam an der Zeit, dass ich auch mal diesen Titel holte», fand die 25-jährige Adelbodnerin, die schon zwei Mal (1994 und 1999) Kombinationsmeisterin geworden war. Den Grundstein zu ihrem ersten Slalom-Titel legte sie im ersten Durchgang, in dem sie vor Sonja Nef (0,48 zurück) und Maia Barmettler (0,77) klare Bestzeit fuhr.

Die zwei Verfolgerinnen schieden beide im zweiten Lauf aus, so dass die Letztgestartete Marlies Oester anderthalb Sekunden Reserve auf die bis dahin führende Corina Grünenfelder hatte. «Da ich am Start hörte, dass Sonja und Maia ausgeschieden waren, fuhr ich besonders vorsichtig und auf Durchkommen», schilderte Oester ihre Taktik. Diese erwies sich als richtig und bildete den krönenden Abschluss ihrer bisher erfolgreichsreichen Saison mit dem ersten Weltcupsieg und einem 4. Rang in den olympischen Kombination. Im Olympia-Slalom schied sie wie Sonja Nef und Corina Grünenfelder aus. «Regelmässig im Slalom in die Top-Ten fahren und sich im Riesenslalom sicher für den 2. Lauf qualifizieren» sind die nächsten Ziele der Allrounderin, die an den WM in St. Moritz auch in der Kombination zu den Medaillenanwärterinnen gehört.

«Die Richtige hat gewonnen», fand die ausgeschiedene Sonja Nef, die ihr Malheur mit Fassung trug: «Ich habe ja schon so manchen Titel.» Dank ihrem Ausfall kam Sandra Gini, die zu den grössten Talenten im Schweizer Skisport zählt, zur ersten Meisterschaftsmedaille. Die 20-jährige holte wie an den Junioren- Weltmeisterschaften vor drei Wochen Bronze. «Jene Medaille ist doch noch etwas wertvoller», meinte Gini, die auch im Riesenslalom sehr stark fährt. Mit Erika Dicht (6.), der bereits etablierten Fränzi Aufdenblatten (8.) und Rabea Grand (9.) klassierten sich drei weitere Nachwuchsfahrerinnen in den Top-Ten.

Die in Bad Ragaz geplanten Abfahrten sind definitiv und ersatzlos abgesagt worden. Dagegen sollen die Riesenslaloms nach Ostern und Visperterminen (und eventuell Arosa) sowie die Super-Gs möglicherweise auf der Lenzerheide nachgeholt werden.

(kil/sda)

 
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