Marriott-Hotel nach Anschlag wiedereröffnet

publiziert: Sonntag, 28. Dez 2008 / 16:59 Uhr

Islamabad - Gut drei Monate nach dem schweren Selbstmordanschlag auf das Marriott-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist die Luxus-Herberge wieder eröffnet worden.

Fahrzeuge dürfen nicht mehr an das Hotelgebäude heranfahren.
Fahrzeuge dürfen nicht mehr an das Hotelgebäude heranfahren.
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«Ich habe dieses Hotel zu einer Festung gemacht», sagte der Besitzer Sadruddin Hashwani bei der Einweihungsfeier. Das in der Nähe des Parlaments und zahlreicher Regierungsgebäude gelegene Hotel wird nun durch eine bombensichere dreieinhalb Meter hohe Mauer geschützt.

Gäste und Besucher müssen künftig in einem abgeschirmten und ebenfalls bombensicheren Raum Sicherheitskontrollen passieren, bevor sie ins Hotel dürfen. Fahrzeuge dürfen nicht mehr an das Gebäude heranfahren, sondern müssen Gäste vor dem Tor absetzen.

Zum Gedenken an die 60 Todesopfer des schweren Anschlags vom 20. September zündete Inhaber Hashwani, der zu den reichsten Bürgern Pakistans zählt, zur Eröffnung in der Lobby Kerzen an. Auch Bilder von den getöteten Marriott-Mitarbeitern hängen dort.

Beim schwersten Anschlag in Pakistan in diesem Jahr hatte sich ein Selbstmordattentäter in einem mit rund 600 Kilogramm Sprengstoff vollgeladenen Lastwagen am Hoteleingang in die Luft gesprengt. Die pakistanischen Behörden machten muslimische Extremisten mit Verbindung zu El Kaida für den Anschlag verantwortlich.

(ht/sda)

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