Masern-Impfobligatorium wird geprüft
publiziert: Montag, 16. Feb 2009 / 10:43 Uhr / aktualisiert: Montag, 16. Feb 2009 / 18:45 Uhr

Bern - Schweizer Behörden schliessen eine obligatorische Masernimpfung nicht mehr aus. Fachleute setzen aber lieber auf Beratung und Eigenverantwortung. Und die impfkritische Gruppe AEGIS will ein Impfobligatorium auf keinen Fall akzeptieren.

95 Prozent der Bevölkerung sollen geimpft sein.
95 Prozent der Bevölkerung sollen geimpft sein.
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Der Vorstand der Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) will eine Impfpflicht wegen der besorgniserregenden Lage bei der Verbreitung von Masern ins Auge fassen.

Voraussetzung sei, dass alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien, ergänzte Generalsekretär Franz Wyss ein Communiqué.

Masern führten relativ häufig zu Komplikationen wie Hirnhautentzündungen oder zu Todesfällen, sagt Wyss. «Deshalb sollten wir den Effort machen und sie ausrotten.» Eine Voraussetzung sei eine Durchimpfrate von 95 Prozent der Bevölkerung.

Landesweite Impfpflicht

Auch für die GDK hätten Information und Kampagnen - zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) - Priorität. Voraussetzung ist, «dass sie doch noch Erfolg haben», sagt Wyss. Laut BAG liegt die Durchimpfrate derzeit bei 86 Prozent.

Das Bundesamt will den Vorschlag der GDK prüfen, wie Daniel Koch, Leiter der Sektion Übertragbare Krankheiten, ausführte. Landesweit anordnen könne das BAG eine Impfpflicht aber nicht. Gemäss heutigen Gesetzen liegt das in der Kompetenz der Kantone.

Die impfkritische Gruppe AEGIS (Aktives Eigenes Gesundes Immun-System) will sich einer Impfpflicht auf keinen Fall fügen, wie Sprecherin Anita Petek sagte. Komme der Zwang, was ja noch nicht sicher sei, werde AEGIS alle Mittel dagegen ausschöpfen. Vollständigen Schutz biete die Impfung nicht, kritisierte Petek.

Aber auch Ärzte sind skeptisch gegenüber einer Impfpflicht. «Sie wäre schwer durchzusetzen, und es gäbe wohl hochkochende Gegenreaktionen», sagte Silke Schmitt Oggier, stellvertretende Leiterin des Stadtzürcher Schulärztlichen Dienstes. Sie geht davon aus, dass bessere Überzeugungsarbeit eher zum Ziel führt.

Nebenwirkungen der Masernimpfung seien weniger gravierend als die von der Krankheit verursachten Todesfälle und Komplikationen, sagte Jacques de Haller, Präsident der Ärzteverbindung FMH.

(sl/sda)

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Schwachsinn
Zuerst sichere Impfstoffe,ohne Zusätzte,die noch viel grössere Probleme auslösen.
Hoffentlich gibt es nie ein solches Obligatorium.Wir haben nicht geimpft,haben das Kind gesundgepflegt,gaben ihm viel Ruhe und Zeit und Zuneigung und alles mit Homöopathischer Unterstützung.Mussten zwar nachts die Homöopathin 2 mal anrufen,weil ein Ohrenweh hinzukam,dieses aber nach eineinhalbstunden gänzlich weggebracht mit minimsten Globuligaben,mussten nur das richtige Mittel finden.
Bei uns mit dieser hohen Medizinischen und Homöophatischen Arztabdeckung für ein sonst gesundes Kind zwar eine schwere Kinderkrankheit,aber früher war das auch kein Thema.Wenn in Peru angeblich 1oo Prozentige Durchimpfungsrate ist,wieso hat dann irgendjemand Angst,dass wir die Masern dort wieder einschleppen?Die Impfung wird wohl doch nicht so viel nützen wie propagiert!
Kompromiss wäre wieder Masern Alleinimpfstoff ohne Mumps etc,dann hätten wir uns das noch länger und genauer überlegt.
Auffallend war,dass während bei uns die Masern "wüteten"ringsum alle geimpften Kinder ebenfalls mind eine Woche mit sehr hohem Fieber und Husten im Bett lagen.Denke der Impfstoff hält nicht was er verspricht,und gibt Nebenwirkungen.
Wir wissen nun wenigstens,dass unsre Kinder lebenslang imun sind und die Masern hatten.
 
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