Maskierter Eindringling ersticht Frau im Schlafzimmer
publiziert: Donnerstag, 16. Jul 2009 / 11:44 Uhr / aktualisiert: Freitag, 17. Jul 2009 / 10:25 Uhr

Bergdietikon AG - Ein unbekannter und maskierter Eindringling hat in der Nacht auf heute im aargauischen Bergdietikon eine Frau im Schlaf überrascht und mit einem Messer niedergestochen. Die Frau überlebte schwer verletzt. Die Umstände der Messerattacke sind rätselhaft.

Die Frau wurde mit einem Messer niedergestochen, ihr Zustand ist nach einer Operation stabil. (Symbolbild)
Die Frau wurde mit einem Messer niedergestochen, ihr Zustand ist nach einer Operation stabil. (Symbolbild)
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Die Nachbarn wurden um 01.20 Uhr durch laute Hilfeschreie der Frau aus dem Schlaf gerissen, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Während die Frau die Polizei alarmierte, ging ihr Ehemann im Nachbarhaus nachschauen.

Dort fand er die 39-jährige Schweizerin schwer verletzt und stark blutend im Erdgeschoss. Trotz ihrer schweren Verletzungen war sie ansprechbar. Wenige Minuten später erschien eine Patrouille der Polizei und die Ambulanz.

Die Frau musste ins Universitätsspital Zürich gebracht werden, wo sie noch in der Nacht operiert wurde. Die Ärzte bezeichnen ihren Zustand als stabil. Kurz nach der Tat konnten Polizisten die Frau befragen.

Mann war mit Sturmhaube maskiert

Sie beschrieb dabei den Angreifer als ein mit einer Sturmhaube maskierter Mann, sagte Bernhard Graser, Sprecher der Aargauer Kantonspolizei auf Anfrage. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Einbrecher die Frau im Schlaf überrascht.

Mit dem Messer stach er auf die Frau ein und flüchtete darauf sofort. Der Nachbar hatte noch eine Person davonrennen sehen. Trotz einer sofortigen Fahndung mit zwei Polizeihunden entwischte der Mann.

Eventuell war es ein Einbruch

Was im Schlafzimmer passierte, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt gemäss Graser in alle Richtungen. Eine Möglichkeit sei ein Einbruch. Vor dem Haus stellte die Polizei zwei Paar Schuhe sicher, die den Eindringlingen gehören dürften.

Die Polizei geht deshalb von zwei Personen aus. Wahrscheinlich sind sie ohne Schuhe geflüchtet. Der Ehemann war zur Tatzeit ausser Haus. Im Haus schliefen auch zwei Kleinkinder. Sie wurden zunächst von den Nachbarn betreut und wurden nun Bezugspersonen aus der Familie übergeben.

(fkl/sda)

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