Massiver Angriff auf die Republikanischen Garden

publiziert: Mittwoch, 2. Apr 2003 / 12:43 Uhr

Bagdad - US-Truppen haben nach eigenen Angaben massive Angriffe auf die Republikanischen Garden gestartet, welche die irakische Hauptstadt Bagdad verteidigen.

Ein Truppentransporter der irakischen Republikanischen Garden. (Archiv)
Ein Truppentransporter der irakischen Republikanischen Garden. (Archiv)
An den Kämpfen seien vier Divisionen der irakischen Eliteeinheiten beteiligt. Zuvor hatte US-Generalstabschef Richard Myers mitgeteilt, zwei der Elitedivisionen verfügten nur noch über die Hälfte ihrer ursprünglichen Kampfstärke, weil die US-Boden- und Lufttruppen sie ständig angriffen.

Die 3. US-Infanteriedivision passierte am Morgen einen strategisch entscheidenden Engpass bei Kerbela, rund 80 Kilometer südlich von Bagdad. Ein Offizier der Einheiten sprach vom letzten Vorstoss auf dem Weg nach Bagdad.

Blutbad in Hilla

In der Nähe der irakischen Stadt Hilla sollen 15 Angehörige einer Grossfamilie bei einem US-Angriff getötet worden sein. Eine Sprecherin des Roten Kreuzes aus Dubai sagte, Rotkreuz-Mitarbeiter hätten in Hilla zahlreiche getötete und verletzte Zivilisten gesehen, darunter mehrere Kinder.

Mit starken Luftangriffen auf das Stadtzentrum von Bagdad setzten die US-geführten Truppen ihre Offensive fort. Am frühen Morgen seien Bomben und Raketen in Serie in der Innenstadt eingeschlagen, berichteten dpa-Korrespondenten.

Kämpfe im Norden

Auch im Norden Iraks bombardierten US-Kampfflugzeuge am Morgen Stellungen der irakischen Armee. Aus der südirakischen Stadt Nasirija wurde eine intensive nächtliche Offensive von US-Marineinfanteristen gemeldet.

Im Südwesten des Iraks stürzte in der Nacht ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-14 Tomcat nach einem Triebwerksschaden ab. Die beiden Besatzungsmitglieder konnten sich mit dem Schleudersitz retten und wurden von US-Einheiten geborgen. Weiter teilte die US-Marine mit, dass ein Pilot der US-Marines sich am Abend mit dem Schleudersitz rettete, als sein Harrier-Flugzeug beim Versuch, auf der USS Nassau zu landen, ins Meer stürzte.

Powell in der Türkei

US-Aussenminister Colin Powell nahm seine Gespräche mit der türkischen Führung auf. In Ankara traf er zunächst mit seinem türkischen Amtskollegen Abdullah Gül zusammen. Dem Vernehmen nach will Powell die türkische Regierung um Unterstützung für die Militäroperationen im Nordirak bitten, ohne dass Ankara eigene Truppen über die Grenze schickt.

(bsk/sda)

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