Maurer will nichts von Nato wissen
publiziert: Donnerstag, 2. Apr 2009 / 21:24 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 2. Apr 2009 / 21:44 Uhr

Bern - Bundesrat Ueli Maurer erachtet es als seine Hauptaufgabe, der vorhandenen Verunsicherung bei der Armee entschlossen entgegenzutreten. Von Engagements im Ausland hält er wenig bis nichts.

Nicht an Ministertreffen: Ueli Maurer.
Nicht an Ministertreffen: Ueli Maurer.
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Vor der Offiziersgesellschaft der Stadt Bern (OG) machte er klar, dass der im Gang befindliche Reformprozess zäh ablaufe. Bei über 1000 ungenügend koordinierten Projekten sei dies nicht weiter verwunderlich: «Es ist wie ein grosser Trichter, der verstopft ist, so dass nichts mehr rauskommt».

Heillos schwierig sei es auch, die 600 verschiedenen elektronischen Systeme zu bündeln und kompatibel zu machen. Man habe in der Vergangenheit zu sehr auf Elektronik gesetzt. Sorge bereitet dem VBS-Vorsteher zudem, dass im Notfall zurzeit nur ein Viertel der Armee rasch einsatzbereit wäre.

Ein solcher Ernstfall zeichne sich zwar nicht unmittelbar ab, sagte Maurer vor über 200 Offizieren und Gästen, doch «das Konfliktpotenzial ist bloss anders, aber nicht kleiner geworden».

Es könne um Energie, Verbindungswege, Wasser oder andere Ressourcen zu ernsten Krisen kommen. Er wolle alles tun, damit die Armee rasch schlagkräftiger werde.

Gegen Waffendeponierung im Zeughaus

Auch in Sachen Auslandengagement der Armee bleibt Maurer seinen Überzeugungen als SVP-Parlamentarier treu. Die Partnerschaft mit der Nato will er möglichst auf einen Wissensaustausch beschränkt wissen. An einem Ministertreffen werde er sicher nicht teilnehmen, da sei ihm und dem Volk die Neutralität zu wichtig.

Der Initiative zum Schutz vor Waffengewalt, welche die Deponierung der persönlichen Waffe im Zeuhaus verlangt, kann er gar nichts abgewinnen: «Soldat und Waffe gehören zusammen».

(ht/sda)

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Ja ... aber - lieber Solaris ...
Nehmen Sie doch dem Ueli seine hehre Vision nicht fort - Der arme Kerl verliert dann noch sein Spielzeug, mit dem er doch weltweit der Beste sein wollte ...

Jetzt kommen noch Sie und zerstören seine SVP-Furzideen noch ganz ... pfui ... So etwas tut man doch nicht, als durch einen Steinbrück bereits gebückter Schweizer ... Schämen Sie sich doch, solche Gedanken über Uelis "Beste Armee der Welt" nur unveröffentlicht zu denken -

Am Ende landen Sie noch vor dem OECD-Gericht und Merkel-Sarkosy-Brown & Co. (eben alle, die von den eigenen groben Fehlern weg zeigen ...!) lassen wieder den bissigen Hund Steinbrück los, diesmal auf Sie ...! puuhhh! Der wagt es ja nur bei den "Kleinen" - vor den "Grossen" buckelt er sicher augenverdrehend ... gekonnter ...!?

Wappnen Sie sich! Gehen Sie nach Bern zu unseren gewieften Oberschnurris, die - jetzt endlich bekannt - seit mehr als 6 Jahren geschlafen haben und jetzt nicht die notwendige Glaubwürdigkeit mehr besitzen, um schon nur ein Bisschen wirksam ihre dezidierte Meinung einbringen zu können!!

Soooo, meine ich, ist es doch - oder etwa nicht ??!
Nein, liebe/r 'engame' ...
... auf KEINE Armee kann man eigentlich "stolz sein", wenn ich mir überlege, was die Aufgabe jeder Armee ist - zu üben, wie "Gegner", Menschen effizient getötet werden können, so dass sie nicht mehr zurück schiessen !
Super! Nicht wahr!? Da kann man Stolz sein darauf .... *nachdenk!
ein grosses wort
stolz sein auf etwas ist ein ziemlich grosses wort. kann man denn auf eine armee überhaupt stolz sein?
ich selber habe den militärdienst in der schweiz vollständig geleistet und habe somit diese institution über viele jahre selber erlebt. ich bin nicht stolz darauf, dass wir in der schweiz überhaupt eine armee haben. im gegenteil bin ich nach wie vor überzeugt, dass wir die investierten finanzen weitaus sinnvoller einsetzen könnten, beispielsweise in einen schlag- und tatkräftigen katastrophenschutz/zivilschutz, in umweltprojekte und auch zur vermeidung sozialer unruhen. die schweiz hat wichtigere probleme zu lösen, als gegen irgendwelche imaginären feinde sich aufzurüsten. dass sich die schweiz im jahr 2009 an grossen gesamteuropäischen lösungen beteiligt finde ich sinnvoll, wenn wir die globalen spannungen betrachten. die schweiz aber mit panzern, waffen, drohnen, kriegsflugzeugen etc aufzurüsten ist aber ziemlich falsch investiertes kapital, war es, ist es, und daran wird auch der neue br maurer nichts ändern.
Bin gespannt...
...ob er es schafft aus der Armee wieder eine Institution zu schaffen, auf welche die Bevölkerung aufsehen und Stolz sein kann.
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