Mehr Mindestzins für Pensionskassenguthaben

publiziert: Donnerstag, 3. Mai 2007 / 17:50 Uhr

Bern - Der Mindestzinssatz für Pensionskassenguthaben soll für das Jahr 2008 von 2,5 auf 2,75 Prozent angehoben werden. Das beantragt die Eidg. Kommission für die berufliche Vorsorge dem Bundesrat. Den Arbeitnehmern ist das zu wenig.

Die Arbeitnehmer sollen auch von den guten Jahren der Märkte profitieren.
Die Arbeitnehmer sollen auch von den guten Jahren der Märkte profitieren.
Der Entscheid sei klar gefallen, sagte Kommissionspräsident Claude Frey auf Anfrage. 16 Mitglieder stimmten für 2,75 Prozent, nur zwei für 2,5 Prozent; zwei Mitglieder enthielten sich der Stimme.

Der Kommission gehören unter anderem Vertreter von Bund, Kantonen, Vorsorgeeinrichtungen, Arbeitgebern und Arbeitnehmern an.

2006 und 2007 seien sehr gute Jahre gewesen für die Pensionskassen, sagte Frey. Die Kommission müsse deshalb ein Zeichen setzen. Man könne nicht ein flexibles System für den Mindeszinssatz predigen, aber bloss Anpassungen nach unten vornehmen.

Gewerkschaft will mehr

Den Arbeitnehmervertretern in der Kommission war die Erhöhung um einen Viertelprozentpunkt allerdings nicht genug.

Sie hatten beantragt, den Mindestzinssatz von 2,5 auf 3 Prozent anzuheben, wie die Gewerkschaft Angestellte Schweiz mitteilte. Auch die Angestellten sollten etwas von den guten Jahren der Märkte haben.

Die Kommission lehnte den Antrag jedoch knapp ab, wie Frey sagte. 8 Mitglieder stimmten für 3 Prozent, 11 für 2,5 Prozent und ein Mitglied enthielt sich der Stimme. Laut den Angestellten Schweiz stimmten neben Arbeitnehmern auch Arbeitgebervertreter aus der Romandie für die starke Erhöhung.

Sicherheitsmarge

Der Mindestzinssatz müsse für die Zukunft gelten, begründete Frey die vorsichtige Haltung der Kommission.

Es brauche deshalb eine Sicherheitsmarge. Zudem gebe es verschiedene Bedingungen für die Vorsorgeeinrichtungen.

Private Einrichtungen etwa müssen immer einen Deckungsgrad von 100 Prozent aufweisen, staatliche nicht.

(rr/sda)

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