Menschliches Klonen: UNO ist zerstritten

publiziert: Samstag, 19. Feb 2005 / 08:35 Uhr / aktualisiert: Samstag, 19. Feb 2005 / 08:50 Uhr

New York - Der Rechtsausschuss der UNO-Vollversammlung hat sich gegen jegliche Formen des menschlichen Klonens ausgesprochen. Der Ausschuss war in der Frage tief zerstritten.

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Schliesslich stimmte er mit 71 zu 35 Stimmen für den nicht bindenden Beschluss. 43 Delegierte enthielten sich ihrer Stimme. Der Beschluss wendet sich auch gegen Techniken, wie sie in der Stammzellenforschung genutzt werden.

Gegen den Beschluss stimmten unter anderem Grossbritannien, Belgien und Singapur, die umgehend erklärten, die Entscheidung werde keinen Einfluss auf die Stammzellenforschung in ihren Ländern haben.

Kampf gegen Krankheiten

Der Text war von Honduras eingebracht und von den USA unterstützt worden. Die Beratungen sollen nun in der 191 Staaten umfassenden Vollversammlung der Vereinten Nationen fortgesetzt werden.

Die Befürworter der Stammzellenforschung erhoffen sich, in der Zukunft Krankheiten wie Diabetes, Parkinson oder Alzheimer heilen zu können. Die Gegner der Stammzellenforschung lehnen diese aus ethischen Gründen ab, da menschliches Leben zerstört werde.

(mo/sda)

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