Merkel und Seehofer einigen sich auf Glos-Ablösung

publiziert: Sonntag, 8. Feb 2009 / 19:32 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 8. Feb 2009 / 22:50 Uhr

Berlin - Der deutsche Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) verlässt die Regierung in Berlin. CSU-Chef Horst Seehofer und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben sich auf die Ablösung von Glos geeinigt.

Michael Glos, amtsmüder deutscher Wirtschaftsminister.
Michael Glos, amtsmüder deutscher Wirtschaftsminister.
In den Beratungen über das Rücktrittsgesuch von Glos seien sich Merkel und Seehofer einig geworden, dass der Wirtschaftsminister nicht mehr zu halten sei, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus der CSU-Führung.

Am Samstag hatte Seehofer das Rücktrittsgesuch des Wirtschaftsministers noch abgelehnt. Offen ist weiterhin, wer Glos nachfolgen wird. Nach Informationen der Münchner «Abendzeitung» soll CSU-Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg das Amt übernehmen. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber nicht.

Glos hatte die grosse Koalition am Samstag mit seinem Rücktrittsgesuch überrascht. Der 64-Jährige hatte seinen Rücktrittswunsch in einem Brief an Seehofer laut der Zeitung «Bild am Sonntag» mit seinem Alter und dem von Seehofer angestrebten personellen Neuanfang begründet.

Im Kabinett agierte Glos oft glücklos

Da er in diesem Jahr sein 65. Lebensjahr vollende, entspreche es seiner Lebensplanung, nach der Bundestagswahl am 28. September keinem Kabinett mehr anzugehören. In der CSU gelten allerdings Unstimmigkeiten mit Seehofer und Merkel als wahrer Grund für den unabgestimmten Vorstoss des Ministers.

Glos war 2005 als erster CSU-Wirtschaftsminister überhaupt in die Bundesregierung eingetreten. Im Kabinett agierte Glos allerdings oft glücklos und musste sich mehrmals gegen Kritik verteidigen. Zuletzt wurde ihm vorgeworfen, in der Wirtschafts- und Finanzkrise kaum in Erscheinung zu treten.

(li/sda)

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