Migranten überweisen mehr Geld als die Entwicklungshilfe
publiziert: Dienstag, 10. Jun 2003 / 18:27 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 10. Jun 2003 / 18:44 Uhr

Genf - Mehr als 100 Milliarden Dollar pro Jahr überweisen Migranten in ihre Heimat, schreibt die Internationale Organisation für Migration (IOM) in ihrem Jahresbericht. 60 Milliarden davon gehen an Entwicklungsländer, mehr als die offizielle Entwicklungshilfe.

IOM-Direktor Brunson McKinley.
IOM-Direktor Brunson McKinley.
Für die Entwicklungsländer sind die Überweisungen der Migranten eine wichtige Einkommensquelle. Am meisten profitiert haben davon Indien, Mexiko und Ägypten.

In den vergangenen 20 Jahren hätten die Überweisungen der Diaspora in zahlreiche afrikanische Länder die Entwicklungshilfe und die Auslandinvestitionen übertroffen, schreibt die IOM. So umfassten etwa die Überweisungen der marokkanischen Emigranten 66 Prozent aller finanziellen Eingänge des Landes.

Die USA waren im Jahr 2000 an der Spitze der Einwanderungsländer mit 35 Millionen Migranten. Gefolgt wurden sie von Russland mit 13,3 Millionen und Deutschland mit 7,3 Millionen.

Die IOM fordert die Staaten auf, eine langfristige Einwanderungspolitik zu verfolgen. In einer zunehmend stärker globalisierten Welt, in der Migration eine Tatsache sei, müsse das Ziel ein besserers Management der Mobilität und nicht deren Verhinderung sein, erklärte IOM-Direktor Brunson McKinley.

(bert/sda)

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