Millionenschaden bei Bränden
publiziert: Freitag, 26. Dez 2008 / 16:47 Uhr

Bern - Bei Bränden ist über Weihnachten in der Schweiz Millionenschaden entstanden. Dabei gab es nur einen typischen Weihnachtsbrand. Schwerer verletzt wurde niemand. Am meisten Schaden verursachte ein Brand in Gossau SG.

Bei dem Brand in Gossau war die Bekämpfung des Feuers wegen des dichten Rauches äusserst schwierig.
Bei dem Brand in Gossau war die Bekämpfung des Feuers wegen des dichten Rauches äusserst schwierig.
Das Feuer brach dort am Vormittag von Heiligabend in einem Gewerbebetrieb aus. Über 50 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen. Die Löscharbeiten waren wegen des dichten Rauchs äusserst schwierig.

Weil sich Flammen auch in der Aussenisolation einnisteten, mussten die Wehrleute Teile der Fassade wegreissen. Nach Polizeiangaben erreicht der Schaden Millionenhöhe. Im Gebäude waren Kühlanlagen und Lebensmittellager. Die Brandursache war unklar.

In der Nacht auf den Weihnachtstag brannte in Corgémont BE eine Liegenschaft mit Wohnungen und einem Restaurant nieder. Zum Zeitpunkt des Brands war niemand im Gebäude. Warum das Feuer ausbrach war ebenso wie die Schadenhöhe unbekannt.

Dachstock in Flammen

Schaden über 100'000 Franken verursachte ein Brand am Weihnachtsnachmittag in Silvaplana GR. Die Flammen verzehrten den Dachstock eines Einfamilienhauses teilweise. Brandstiftung ist nicht auszuschliessen.

Auch im bernischen Steffisburg richtete der Feuerteufel Schaden für über 100'000 Franken an. Dort brannte am Stephanstag eine Wohnung. Verletzt wurde niemand, die Brandursache war nicht klar.

Adventskranz und Zigarettenstummel

Der «Brandstifter» ist hingegen beim einzigen bekanntgewordenen typischen Weihnachtsbrand dingfest gemacht: In Freiburg setzte ein unbeaufsichtigter Adventskranz am späten Heiligabend die Küche einer Parterrewohnung in Brand.

Am selben Abend sorgten brennend weggeworfene Zigarettenstummel für eine unschöne Bescherung in einem Mehrfamilienhaus in Chur. Die Raucherwaren lösten im Kehrichtsack einen Mottbrand aus. Ein Bewohner zog sich eine Rauchvergiftung zu. Im ganzen Haus entstand beträchtlicher Rauchschaden.

Wohnungen und Schuppen in Flammen

Im Kanton Thurgau brannte es in zwei Wohnungen. In Müllheim mussten an Heiligabend 100 Feuerwehrleute die Flammen in einer Loftwohnung bekämpfen. Zuhause war niemand. In Braunau retteten sich die Bewohner am Weihnachtstag selber aus ihrer brennenden Behausung. Brandursache und Schadenhöhe waren am Freitag in beiden Fällen unbekannt.

Der Brand eines Holzschuppens zog am Stephanstag in Cheseaux-sur-Lausanne eine Villa durch Rauch und Russ in Mitleidenschaft. Der Schuppen brannte nieder. Die zehn Bewohner der Villa fanden bei Nachbarn Unterschlupf.

In Oberdiessbach BE brannte am späten Weihnachtsabend ein Häuschen in einem Schrebergarten nieder. Die starke Bise fachte die Flammen an, so dass sie auf ein weiteres Häuschen übergriffen. Die Feuerwehr konnte diesen Bau retten.

(fest/sda)

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