Mindestens 1100 Tote bei Erdbeben

publiziert: Donnerstag, 22. Mai 2003 / 22:30 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 22. Mai 2003 / 22:59 Uhr

Algier - Beim schwersten Erdbeben in Algerien seit über zwei Jahrzehnten starben mehr als 1100 Menschen. Nach Angaben des Innenministeriums wurden rund 7000 Menschen zum Teil schwer verletzt. Hunderte sind noch unter Trümmerhaufen verschüttet.

Der Regierungschef Algeriens spricht von nationaler Katastrophe.
Der Regierungschef Algeriens spricht von nationaler Katastrophe.
2 Meldungen im Zusammenhang
Ministerpräsident Ahmed Ouyahia sprach von einer nationalen Katastrophe. Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 5,8 auf der Richterskala lag rund siebzig Kilometer östlich der Hauptstadt Algier.

In Algier riss die Wucht der Erdstösse Strassen auf, Teile von Häuserfassaden stürzten ein. Wegen der vielen Vermissten wurde jedoch mit einer weit höheren Zahl von Opfern gerechnet. Die Ärzteschaft von Algier und Boumerdes wurde übers Radio aufgerufen, sich in den Spitälern zum Dienst zu melden.

Auch die Schweiz hilft in Algerien. Die Behörden entschieden, eine Rettungsmanschaft einzusetzen, die aus Experten der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und des Roten Kreuzes besteht.

Bern unterstützt die algerischen Behörden mit 90 Experten einer Rettungskette unter der Leitung von Toni Frisch, Chef des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH). Sie trafen am Donnerstag im Krisengebiet ein.

Auch Deutschland, Frankreich und Japan schickten Zivilschutz- und Ärzteteams. EU-Kommissionspräsident Romano Prodi erklärte, er habe mit Bestürzung und Trauer von der Katastrophe erfahren.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Algier - Nach dem schweren Erdbeben in Algerien werden weiterhin ... mehr lesen
Der agerische Ministerpräsident Ahmed Ouyahia spricht von einer nationalen Katastrophe.
Ganze Häuserblocks wurden beim letzten grossen Erdbeben in Algerien im Jahre 1980 verschoben.
Algier - Bei dem schwersten Erdbeben in Algerien seit über 20 Jahren starben im Norden des Landes nach neuesten Angaben mindestens 540 Menschen. Wie das Innenministerium ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Technik wandelt natürliche Bilder in geologische Strukturkarten des Untergrunds um.
Die Technik wandelt natürliche Bilder in geologische Strukturkarten des ...
Forscher vom Los Alamos National Laboratory (LANL) haben als erste ein auf maschinellem Lernen basierendes seismisches Bildgebungsverfahren erfolgreich auf reale Daten angewendet. Sobald dieses Modell vollständig trainiert ist, kann es die Berechnungszeit erheblich verkürzen und genauere Modelle der Untergrundgeologie liefern. mehr lesen 
Steht unser Haus noch? Diese Frage stellen sich Menschen auf der ganzen Welt, die Opfer von Waldbränden wurden. Dies festzustellen war nicht einfach, doch nun können - sobald sich der Rauch für Luftaufnahmen verzogen hat, Gebäudeschäden innerhalb Minuten erkannt werden. mehr lesen  
Nachweis bis 2020 gefordert  Brugg AG - Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat die Erdbebengefährdung für die Schweizer AKW-Standorte festgelegt; Die Betreiber müssen erneut nachweisen, dass ihre Anlagen einem sehr ... mehr lesen
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der Regelung nicht ausgenommen.
Zweimal 6,8  Quito - Ecuador ist am Mittwoch von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Bei einem Beben am Mittwochmittag (Ortszeit) wurde wie zuvor schon bei einem Erdstoss in der Nacht die Stärke 6,8 gemessen, wie Präsident Rafael Correa mitteilte. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 13°C 20°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 13°C 22°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 13°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Bern 13°C 21°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 14°C 19°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Genf 14°C 22°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 18°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten