Mindestens 21 Tote bei Bombenanschlägen auf den Philippinen

publiziert: Dienstag, 4. Mrz 2003 / 16:23 Uhr

Manila - Bei zwei Bombenanschlägen im Süden der Philippinen sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Ein Sprengsatz riss vor dem Flughafen der Millionen-Stadt Davao mindestens 20 Menschen in den Tod und verletzte 144 weitere.

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Eines der Opfer war nach Behördenangaben ein amerikanischer Missionar, der gerade eingetroffen war. Nur etwa eine Stunde später explodierte in der benachbarten Stadt Stadt Tagum eine zweite Bombe und tötete mindestens einen Menschen und verletzte elf.

Über die Drahtzieher des Anschläge herrschte Rätselraten. Die Behörden nannten die muslimische Rebellenorganisation Moro Islamische Befreiungsfront (MILF), die militante Muslimgruppe Abu Sayyaf oder kommunistische Aufständische als mögliche Attentäter.

Der Süden der Philippinen war in den vergangenen Wochen Schauplatz von heftigen Kämpfen zwischen muslimischen Rebellen und den Streitkräften. Dabei waren Dutzende Menschen getötet worden.

Augenzeugen berichteten, der Teil des Flughafens sei voller Menschen gewesen, die auf Angehörige und Freunde gewartet hätten, hiess es. Der Bereich sei von der heftigen Explosion völlig zerstört worden.

Bereits vor eineinhalb Wochen war bei einem Bombenanschlag vor dem Flughafen der südphilippinischen Stadt Datu Odin Sinsuat ein Menschen getötet worden. Fünf Stunden zuvor war eine Bombe auf einem Markt in dem Ort Kabacan detoniert und hatte vermutlich den Attentäter selbst getötet. Die Behörden hatten die MILF für den Anschlag verantwortlich gemacht, was diese zurückwies.

Die militante Muslimgruppe Abu Sayyaf hatte vor wenigen Tagen Anschläge im Süden der Philippinen angekündigt. Die Polizei nahm mehrere Männer fest.

(fest/sda)

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