Mindestens 25 Tote bei Anschlägen gegen Schiiten vor Fest
publiziert: Donnerstag, 24. Dez 2009 / 20:52 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 24. Dez 2009 / 21:22 Uhr

Bagdad - Wenige Tage vor Beginn des schiitischen Aschura-Festes haben Extremisten im Irak den Terror gegen die grösste Religionsgruppe im Land verstärkt. Bei Bombenanschlägen in Bagdad, Hilla und Kerbela wurden mindestens 25 Menschen getötet und über 100 verletzt.

Zu den Opfern des Anschlags zählen vor allem Pilger. (Symbolbild)
Zu den Opfern des Anschlags zählen vor allem Pilger. (Symbolbild)
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Auf einem Bus- und Taxibahnhof in Hilla, 100 Kilometer südlich von Bagdad, explodierten gleichzeitig eine Autobombe und ein Sprengsatz. Mindestens 15 Menschen starben und 75 weitere wurden verletzt, bestätigten irakische Sicherheitskreise.

Unter den Opfern waren vor allem schiitische Pilger, die sich bereits auf dem Weg zum südirakischen Heiligtum Kerbela befunden hatten. Aber auch ein hochrangiger Polizeioffizier, zwei seiner Beamten und ein örtlicher Funktionär der Dawa-Partei von Ministerpräsident Nuri al-Maliki wurden bei dem Anschlag getötet.

Bei zwei Anschlägen auf schiitische Begräbnisse in den Bagdader Stadtteilen Safaranija und Sadr-City wurden insgesamt acht Menschen getötet und 30 weitere verletzt.

In Kerbela, 100 Kilometer südlich von Bagdad, starben bei zwei Explosionen insgesamt zwei Menschen, 13 weitere wurden verletzt. Die Sicherheitskräfte entschärften darüber hinaus neun Bomben, die entlang der nach Bagdad führenden Strasse versteckt waren.

Das Aschura-Fest erinnert an den Tod des Propheten-Enkels Hussein in der Schlacht von Kerbela im Jahr 680. Die Schiiten verehren ihn als Märtyrer ihrer Glaubensrichtung.

(fest/sda)

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Friede auf Erden
und den Menschen ein Wohlgefallen...

waren die Engelsworte vor langer, langer Zeit.

Wenn ich die heutigen Schlagzeilen sehe, dann befällt mich Trauer anstelle von Freude.

Die untenstehende Nachricht aus dem Iran ist nur eine von vielen schrecklichen Zeilen, die uns aus dem Orient erreicht:

Zur Tat 17 Jahre alt: Blenden eines jungen Mannes als Bestrafung für ein angebliches Verbrechen
Wednesday, 23 December 2009

NWRI – Die Mullahjustiz in Shiraz hat ein barbarisches Urteil verhängt, in dem ein junger Mann für ein angebliches Verbrechen geblendet werden soll, zu dessen Tatzeitpunkt er 17 Jahre alt war. Er saß bisher nach Aussagen staatlicher Tageszeitungen seit 2 ½ Jahren im Gefängnis.
Der iranische Widerstand ruft alle Menschenrechtsorganisationen, insbesondere den UN Hochkommisar für Menschenrechte und den Sonderberichterstatter für Folter und andere grausame und unmenschliche degradierende Maßnahmen oder Bestrafungen auf, das unmenschliche Urteil zu verurteilen und seine Umsetzung zu verhindern.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
22. Dezember 2009

Das und noch viel mehr ist zu lesen auf der Homepage des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates des Iran.

http://www.ncr-iran.org/de/index.php

Gott der Allmächtige möge uns behüten vor diesen Religionslehrern!
.
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