Mini-Kompromiss bei UNO-Klima-Konferenz
publiziert: Samstag, 18. Dez 2004 / 09:52 Uhr

Buenos Aires - Die westeuropäischen Länder und die USA steuern im Streit um Gespräche über den künftigen Klimaschutz zum Abschluss der UNO-Klimakonferenz in Buenos Aires auf einen Minimal-Kompromiss zu.

Nur einer der Gründe für die globale Erwärmung: die Klimaanlage.
Nur einer der Gründe für die globale Erwärmung: die Klimaanlage.
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Im kommenden Jahr solle es nur ein informelles Treffen statt wie ursprünglich geplant zwei geben, teilte der argentinische Umweltdiplomat Raul Estrada mit. Die USA hatten sich zunächst gegen jedes Treffen gesträubt. Über die Kompromisse musste noch im Plenum der Konferenz abgestimmt werden.

Das eine Treffen im Mai in Bonn solle aber mehrtägig sein und sich auch mit Zukunftsfragen des Klimaschutzes befassen, was die Europäische Union (EU) gefordert hatte, betonte Estrada. Auch beim bis zuletzt strittigen Punkt der Freigabe von Anpassungsfonds für ärmere Länder gab es eine Lösung, sagte Estrada.

Die EU soll 400 Mio. Dollar einzahlen

Saudi-Arabien hatte die Freigabe der Gelder für besonders vom Klimawandel betroffene ärmere Staaten bis zuletzt blockiert, indem es auch für sich Kompensation für den beabsichtigten geringeren Ölverbrauch fordert.

Diese Forderung des reichen Öl-Staates war als Blockade-Taktik kritisiert worden. Estrada betonte jedoch, es gebe bei den Ausgleichsfonds, in die die EU pro Jahr etwa 400 Millionen Dollar (450 Millionen Franken) einzahlen wollten, noch kleinere offene Fragen.

(kst/sda)

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