Mobiltelefonie erstmals seit acht Jahren wieder teurer

publiziert: Dienstag, 1. Dez 2009 / 15:07 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 1. Dez 2009 / 15:40 Uhr

Biel - Mobiles Telefonieren ist in der Schweiz erstmals seit acht Jahren teurer geworden. Die Preise bei durchschnittlicher Nutzung stiegen gegenüber 2008 um 0,9 Prozent.

Seit 1998 hat sich das Preisniveau praktisch halbiert, dennoch ist es in der Schweiz europaweit am höchsten.
Seit 1998 hat sich das Preisniveau praktisch halbiert, dennoch ist es in der Schweiz europaweit am höchsten.
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Der vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) ermittelte Index erreichte damit 94,7 Punkte (Basis 2006 = 100). Letztmals war der Index im Jahr 2001 gestiegen. Seit Beginn der Messreihe im Jahr 1998 hat sich das Preisniveau praktisch halbiert. Dennoch zählen die Schweizer Mobilfunktarife europaweit weiterhin zu den höchsten.

Das BAKOM versucht Transparenz in den Tarifdschungel zu bringen: Für Mobiltelefonierer mit Abonnement haben die Preise bei mittlerer Nutzung zwischen 2008 und 2009 um 1,3 Prozent abgenommen, während sie bei Prepaid-Angeboten um 4,3 Prozent stiegen. Bei beiden Entwicklungen ist Sunrise mit den neuen Produkten ausschlaggebend.

Die Mobiltelefonie-Anbieter bitten zudem Wenig-Telefonierer stärker zur Kasse. Hier stiegen die Preise im Schnitt um 3,0 Prozent. Personen mit grossem Nutzungsbedarf profitierten dagegen von 1,7 Prozent tieferen Tarifen.

Nahezu unverändert blieben die Preise sowohl von Anrufen auf das Festnetz als auch von SMS und MMS. Die Preise zwischen den Anbietern unterscheiden sich beträchtlich. Die Produkte des Marktführers Swisscom gehörten auf allen Märkten und für alle Nutzungstypen zu den teuersten, schreibt das BAKOM.

(tri/sda)

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