Mörder von Lucie sass schon wegen versuchter Tötung
publiziert: Montag, 9. Mrz 2009 / 09:51 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Mrz 2009 / 23:38 Uhr

Baden - Das seit Mittwoch vermisste Au-Pair-Mädchen Lucie Trezzini ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Lucie wurde am Sonntag in einer Wohnung im Kanton Aargau tot aufgefunden. Der Tat dringend verdächtigt wird der Wohnungsbesitzer. Er hat sich der Polizei gestellt.

11 Meldungen im Zusammenhang
Über die Einzelheiten des Tötungsdeliktes informierte die Aargauer Kantonspolizei die Medien am Nachmittag in Aarau. Das 16-jährige Au-pair-Mädchen sei einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen, sagte Urs Winzenried, Chef der Kriminalpolizei. Gegen Lucie sei «massive Gewalt» angewendet worden.

Der Tat dringend verdächtigt wird der 25-jährige Schweizer, dem die Wohnung gehört, in der Lucie gefunden wurde. Der bereits wegen Vermögens- und Gewaltdelikten vorbestrafte Mann stellte sich in Zürich der Kantonspolizei und wurde festgenommen. Er sei ledig und zuletzt arbeitslos gewesen, sagte Winzenried.

Gutachten

Der mutmassliche Täter wurde bereits 2004 wegen versuchter vorsätzlicher Tötung in die Arbeitserziehungsanstalt Arxhof im Baselbiet eingewiesen. Damals war seine Verwahrung geprüft worden. Das Gutachten kam offenbar zum Schluss, dass eine Verwahrung nicht nötig sei.

Der junge Mann hatte im Mai 2003 eine ehemalige Arbeitskollegin unter Kokain- und Alkoholeinfluss brutalst geschlagen und gewürgt, wie die Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens berichtete. Die Psychiatrische Klinik Königsfelden im Kanton Aargau hatte ihn damals wegen diesem Gewaltdelikt begutachtet.

Anrufe ausgewertet

Auf die Spur des Täters kam die Polizei aufgrund der Auswertung der Anrufe von Lucies Handy. Die Wohnung, in deren Badezimmer das getötete Mädchen aufgefunden wurde, liegt in Rieden, einem Dorfteil von Obersiggenthal.

Die Behörden hatten schon am Wochenende ein Verbrechen nicht ausgeschlossen. Eltern und Freunde hatten am Samstag in Baden, Zürich und Freiburg mit Flugblättern nach dem Mädchen gesucht. Die junge Frau stammte aus dem Kanton Freiburg.

(fest/sda)

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das waere sinnvoll
das waere meiner Meinung auch sehr sinnvoll.. und um dem ganzen noch einen zusaetzlichen Anreiz zu geben, sollte sowas von der Krankenkasse (sofern nicht schon vorgesehen) wenigstens teilweise uebernommen.. denn wenn dadurch ein Verbrechen verhindert werden kann ist schon viel gewonnen..

Nichts desto trotz mache ich der Justiz den Vorwurf dass die solche Subjekte noch frei rumlaufen lässt..(dabei war ja offensichtlich klar, dass er eigentlich verwart werden müsste) aber nein damit würde man ja die Rechte des armen Täters verletzen und wer denkt an Lucie, die dafür unschuldig Ihr Leben lassen musste)
Zum Thema Sicherheit
Ich finde, dass alle Eltern in der Schweiz die Kinder in der Altersklasse von 7-18 Jahre haben und auch sonstige die in diese Gefahr geraten können ,eine Selbstverteidigungskurs vorzuziehen um ihr Kind so besser schützen zu können, damit sich das Risiko verringert und mehr Sicherheit gibt. Sie können sich besser absichern und die Gefahr dadurch kleiner wird. Handys zu kaufen ist recht und gut, aber schlussendlich nützt das auch nicht mehr viel, wenn es nicht geortet werden kann in so einer Situation. Besser das Geld in was besseres und kluges investieren, als für sinnloses Zeug. SCHICKT EURE KINDER ZUR SELBSTVERTEIDIGUNG, es wird sich irgendwann bezahlt machen und auch helfen so etwas zu verhindern und zu entkommen!!!
wenn das wahr ist?
Wenn man der Presse Glauben schenken darf dann hat meines Erachtens die Justiz massiv versagt.. denn ein verturteilter Straftäter sollte doch nicht Möglichkeit haben sowas zu tun?

Oder wurde am Ende nach der Urteilsverkündung freigelassen, so quasi: Sie müssen dann und dann einfach "einrücken" und dürfen sich in der Zwischenzeit ein nettes Leben machen
.
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