Morales gewinnt Referendum und bleibt im Amt

publiziert: Sonntag, 10. Aug 2008 / 23:20 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Aug 2008 / 07:51 Uhr

La Paz - Der linksgerichtete bolivianische Präsident Evo Morales hat inoffiziellen Prognosen zufolge das Referendum über die Zukunft seiner Regierung gewonnen und kann bis zum Ende der regulären Amtszeit 2011 im Amt bleiben.

Bleibt bis 2011 Präsident Brasiliens: Evo Morales.
Bleibt bis 2011 Präsident Brasiliens: Evo Morales.
56,7 Prozent der Wähler hätten für Morales gestimmt, berichtete der Fernsehsender ATB. Auch Nachwahlbefragungen anderer Umfrageinstitute bestätigten den Sieg von Morales.

Bei der parallelen Abstimmung über acht der neun Präfekten des südamerikanischen Landes verfehlte der Chef des Departements Oruro, der zur Regierungspartei MAS gehörende Luis Alberto Aguilar, nach diesen Angaben jedoch die notwendige Mehrheit für einen Verbleib im Amt.

Damit würde Morales nur noch das Departement Potosí kontrollieren, wo sich sein Kandidat Mario Virreira als Präfekt behaupten konnte.

Von den oppositionellen Präfekten könnten nach diesen vorläufigen Angaben José Luis Paredes in La Paz und Manfred Reyes Villa in Cochabamba ihr Amt verloren haben, weil sie die mindestens notwendigen 50 Prozent plus eine Stimme nicht erreicht haben könnten.

Neuwahlen nötig

Ob Reyes Villa ein solches Ergebnis akzeptieren würde, war offen. Er hatte die Abstimmung abgelehnt und auch nicht an ihr teilgenommen. In den Departements, in denen die Präfekten nicht bestätigt wurden, müssen Neuwahlen abgehalten werden.

Bestätigt wurden hingegen die oppositionellen Präfekten Rubén Costas in Santa Cruz, Ernesto Suárez in Beni, Mario Cossío in Tarija und Leopoldo Fernández in Pando. In diesen vier wohlhabenderen Regionen hatten sich die Bürger im Mai und Juni bei regionalen Referenden für eine weitgehende Autonomie von der Zentralregierung ausgesprochen.

(dl/sda)

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