Mord und Selbstmord nach Entführung von Ex-Freundin in Rupperswil

publiziert: Donnerstag, 24. Jul 2003 / 17:28 Uhr

Rupperswil - Ein 49-Jähriger Mann hat am Montag in Rupperswil seine 40-jährige Ex-Freundin auf offener Strasse entführt. Am Donnerstagmorgen, rund 72 Stunden später, wurden Täter und Opfer tot in einem Wald in Wikon LU gefunden.

Brunnen in Rupperswil.
Brunnen in Rupperswil.
Man gehe von einem erweiterten Selbstmord aus, sagte Urs Winzenried, Chef Kriminalpolizei der Aargauer Kantonspolizei, vor den Medien. Vermutlich habe der Mann zuerst die Frau erschossen und danach mit einem zweiten Schuss sich selbst getötet.

Die Polizei sprach von einem Beziehungsdelikt. Das Paar - er Italiener, sie Schweizerin - lebte über 20 Jahre lang zusammen und hatte zwei gemeinsame Kinder. Die Frau hatte bereits mehrmals die Absicht geäussert, sich von ihrem Partner trennen zu wollen.

Der Italiener habe sie danach immer wieder bedroht, berichtete Winzenried. Drei Mal wurde deswegen die Polizei gerufen. Vor etwa zwei Monaten zog die Frau zu ihrem neuen Freund in den Kanton Bern. Sie arbeitetete aber weiterhin im Kanton Aargau.

Der Täter lauerte der Frau am Montagmorgen auf. Als sie mit dem Wagen ihres neuen Partners vorbeifuhr, verfolgte er sie mit seinem Auto, überholte sie und bremste sie auf offener Strasse aus. Hinter dem blockierten Auto der Frau hielt ein dritter Wagen an.

Die Frau lief zum hintersten Wagen, um dessen Fahrer um Hilfe zu bitten. Sie fragte ihn, ob sie bei ihm einsteigen dürfe. Doch dazu kam es nicht mehr. Laut Zeugen bedrohte der Mann seine Partnerin mit einer Faustfeuerwaffe, zerrte sie in sein Auto und fuhr in Richtung Schafisheim davon. Rund 72 Stunden lang fehlte vom Paar und seinem Auto jede Spur.

Das Paar sei vermutlich ziemlich bald nach der Entführung getötet worden, so Winzenried. Ein Spaziergänger entdeckte das Auto mit den beiden Leichen darin in einem Wald in Wikon, wie die Kantonspolizei Luzern mitteilte.

(bsk/sda)

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