Moschee von Petit-Saconnex mit Steinen beworfen
publiziert: Dienstag, 17. Nov 2009 / 20:47 Uhr

Genf - Zum zweiten Mal innert zehn Tagen hat die Moschee von Petit-Saconnex (GE) eine Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. Nach einem falschen Gebetsruf wurde in der Nacht auf Montag die Moschee mit Steinen beworfen. Dies nur zwei Wochen vor der Abstimmung über die Anti-Minarett-Initiative.

Die Moschee von Petit-Saconnex wurde mit Steinen beworfen.
Die Moschee von Petit-Saconnex wurde mit Steinen beworfen.
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Fenster, die Holztüre und eine Granitkuppel beim Eingang seien beschädigt worden, bestätigte Imam Youssef Ibram am Dienstag Berichte verschiedener Zeitungen in der Romandie. Zum ersten Mal innert 30 Jahren sei die Moschee Opfer von Vandalismus geworden, sagte der Imam.

Anfang November ereignete sich der erste Zwischenfall: Um 7 Uhr morgens war im Quartier um die Moschee ein Gebetsruf ertönt. Dieser stammte aber nicht von der Moschee oder vom dazugehörigen Minarett. Vielmehr kam der Gebetsruf von einem Auto mit einem Lautsprecher. Die Moschee hatte darauf hin Strafanzeige eingereicht.

(smw/sda)

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voreingenommen?
lieber midas
ist es möglich, dass sie meinen nickname nicht mögen? kann es sein, dass sie mich in eine schublade stecken, obwohl sie meine person nicht im geringsten kennen? besteht die möglichkeit, dass sie mir ein rotes sp-schild um den hals hängen, obwohl ich kein mitglied dieser partei bin und vielleicht auch schon rot gewählt habe, rot aber nicht meine präferierte politische farbe ist? kann es sein, dass sie sich lieber in den allerwertesten beissen würden, als einen meiner kommentare einfach als solchen stehen zu lassen und zu sagen: stimmt, auch wenn wir ganz oft politisch nicht deckungsgleich denken?

rassistische gedanken und ausgrenzung kommt wohl kaum aus der linken politischen ecke... welche parteien dafür sich zuständig fühlen ist auch klar. und auch sie können nicht bestreiten, dass aktuell in genf die politischen wahlen eher tendenziös rechts ausgehen.... und die moschee in genf eine der ersten (wenn nicht die erste) islamischen gebäude war in der schweiz, welche von rechter seite (offenbar radikalen befürwortern der initiative) angegriffen, beschädigt und mit rufschädigung (lautsprecher-durchsagen) bedacht wurde.

ich fühle mich geehrt, dass sie meinen beiträgen ihre zuwendung zukommen lassen...
Wo beginnt die Tat ?
Einige feige Hinterhältler und dumpfbackige Charaktersäue glauben jetzt einen Rückhalt in der Gesellschaft für Ihre "besonders mutige Schandtat" gefunden zu haben.

Für die Verwüstung von Jüdischen Gräbern oder die Steinigung von Moscheen können sich diejenigen "geistigen Vordenker" und "Aufhetzer" nicht dadurch reinwaschen, indem sie sich auf den Startpunkt und die "geographische Position" des Beginns der "Glaubens-Hetze" beziehen.

Wer den ersten Stein wirft, der tut dies zumeist als allererstes im Geiste.

Wie die Tat, so ist auch die Gesinnung verwerflich.

Die dafür im Geiste verantworlichen sind immer die reinen unschuldigen Engel "in der Tat".

Denn sie wissen ja was sie für andere "vordenken" aber selber nicht "tun".

Es ist eine Schande, die diese Gesellschaft über sich ergehen lassen muss.
Nur weil einige Wenige sich für "mehr" und "besser" als andere halten ...

Insbesondere kommen immer mehr religiöse "Besserverdiener" aus der Garage von der "richtigen Seite" der Strasse des Glaubens und dem besigelten Dokument der Absolution im "Richten" über Andersgläubige.

Ein wahre Schande diese Menschen ohne Gewissen und Skrupel!

Wie sagte es mein All-Liebender Bruder?

"An ihren Taten werdet ihr sie erkennen"

Ja.

Machen wir die Augen auf und schauen nach, ob sie sich an der Sonne des Glaubens oder der feigen Hinterlist in der Dunkelheit von Hass und primitiv eigendünklerischen Herrschaftsansprüchen über andere Mitmenschen orientieren ...

Schauen wir doch objektiv und ohne Vorbehalt diese "Taten" an ...

Begangen an unschuldigen und unbescholtenen Bürgern auch dieses Landes !
Keine Vorverurteilungen
Solange man nicht weiss, wer da dahintersteckt, ist es besser die Resultate der Ermittlungen abzuwarten.
Wohl eher die Deutschschweiz
Kaum wählt Genf bürgerlich und grün als eine weiter Schlappe für die SP, schon kommen braune Kommentare.

Spinner gibt es überall. Die Befürworter der Minarett Initiative sind bekanntlich nicht mehrheitlich in der Romdandie zu Hause und von da ging auch nicht der Startschuss für diese Rassismus-Kampagne aus.
Genf rutscht ab
Dieser Kanton rutscht ja auch so immer mehr in die politisch ganz rechte
Ecke... Kein Wunder also! Es ist einfach tragisch dass immer mit derart unlauteren Mitteln gearbeitet werden muss. Es bleibt zu hoffen, dass der Grossteil der CH-Bevölkerung sieht, woher Gefahren für unsere Gemeinschaft tatsächlich kommen...
.
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