Musik-Downloads: Finanzierung über Werbung

publiziert: Samstag, 17. Feb 2007 / 10:32 Uhr / aktualisiert: Samstag, 17. Feb 2007 / 10:55 Uhr

Berlin - Nach Apple-Chef Steve Jobs hat sich jetzt auch ein hochrangiger Manager des weltgrössten Mobiltelefonherstellers Nokia in die Debatte um den Kopierschutz für im Internet verkaufte Musik eingeschaltet.

Chef der Nokia-Handy-Sparte, Kai Öistämö.
Chef der Nokia-Handy-Sparte, Kai Öistämö.
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Statt «allein auf Kopierschutzsysteme zu setzen, die umgangen werden können», liessen sich Musik-Downloads «beispielsweise mit Werbung finanzieren», sagte der Chef der Handy-Sparte, Kai Öistämö, der «Berliner Zeitung».

Damit schlägt Öistämö der Musikindustrie ein Geschäftsmodell vor, das demjenigen von Internetportalen wie Yahoo und Google ähneln würde.

Tag für Tag würden mehr Medieninhalte aus dem Internet geladen, ohne dass dafür bezahlt werde. Es müssten deshalb neue Wege gefunden werden, dass Inhalteanbieter von Musik auch Geld verdienten.

Jobs hatte gefordert, die grossen Musiklabels sollten Apple, Microsoft, Sony und andere Anbieter von Musik im komprimierten Datei-Format MP3 nicht länger verpflichten, ihre Musiktitel nur mit dem Kopierschutz zu vertreiben. Jobs argumentierte, der digitale Kopierschutz sei unwirksam, um Musikpiraterie im Internet aufzuhalten.

(bert/sda)

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