Mutmasslicher El-Kaida-Anführer Sheikh Mohammed an USA übergeben

publiziert: Dienstag, 4. Mrz 2003 / 15:42 Uhr

Islamabad/Bagram - Drei Tage nach seiner Festnahme in Pakistan ist der mutmassliche El-Kaida-Chefplaner Khalid Sheikh Mohammed den USA übergeben worden. Der mutmassliche Drahtzieher der Anschläge vom 11. September sei ausser Landes geflogen worden.

Khalid Sheikh Mohammed wird jetzt auf dem US-Stützpunkt Bagram in Afghanistan ausgequetscht.
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Das bestätigte Pakistans Informationsminister Sheikh Rashid. Er sei denen übergeben worden, die ihn haben wollten, sagte Rashid. Ein Anruf mit einem Satellitentelefon habe den mutmasslichen El-Kaida-Topterroristen verraten. Dadurch seien die Fahnder auf seine Spur gekommen, berichteten pakistanische Medien.

Nach Andeutungen Rashids wurde Mohammed möglicherweise auf den US-Stützpunkt Bagram in Afghanistan gebracht. Bei den Verhören werde jeder mögliche Druck angewendet, hatte ein US-Geheimdienstbeamter dem Fernsehsender CNN zuvor gesagt.

Im Unterschlupf der Nummer Drei des Terrornetzwerks von Bin Laden sollen nach CNN-Informationen Namen möglicher El-Kaida-Mitglieder gefunden worden sein. Darunter befänden sich einige, die sich in Washington und anderen amerikanischen Städten aufhalten könnten.

In Pakistan hiess es, aus Informationen, die Mohammed preisgegeben habe, könnten sich wichtige Entwicklungen ergeben. Mohammed wird beschuldigt, an zahlreichen Terroranschlägen gegen die USA beteiligt gewesen zu sein, darunter die vom 11. September 2001.

Er soll auch Drahtzieher des Anschlags auf eine Synagoge auf Djerba in Tunesien am 11. April 2002 sein, bei der 19 Touristen ums Leben kamen.

Mohammed war nach offizieller Darstellung am Samstag in Rawalpindi nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gefasst worden. Nach Berichten pakistanischer Medien hatte sich Mohammed zuvor in der westpakistanischen Stadt Quetta versteckt.

(fest/sda)

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