NASA schreckt über Weltuntergangstheorien auf
publiziert: Dienstag, 10. Nov 2009 / 11:26 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 10. Nov 2009 / 14:56 Uhr

Washington - Der bevorstehende Start des Weltuntergangsfilms «2012» von Roland Emmerich schreckt die US-Raumfahrtbehörde NASA auf: Sie dementiert Verschwörungstheorien, wonach am 21. Dezember 2012 die Erde mit einem Planeten namens Nibiru kollidieren und untergehen wird.

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«Diese Behauptungen sind durch keinerlei Fakten gerechtfertigt», erklärte die NASA auf ihrer Webseite. Wenn sich tatsächlich ein Planet auf Kollisionskurs zur Erde befände, «hätten Astronomen ihn schon seit mindestens zehn Jahren verfolgt, und mittlerweile wäre er mit blossem Auge sichtbar».

Glaubwürdige Wissenschaftler rund um die Welt hätten keinerlei Erkenntnisse über eine wie auch immer geartete Bedrohung im Zusammenhang mit dem Jahr 2012. «Unserem Planeten ist es in den vergangenen vier Milliarden Jahren wohl ergangen», und es gebe keine Anzeichen dafür, dass sich das in naher Zukunft ändern werde.

Zwar treibe ein Zwergplanet namens Eris durchs All, doch er werde sich der Erde nicht auf weniger als 6,4 Milliarden Kilometer nähern. Zahlreiche Internet-Seiten und Bücher beschäftigen sich mit Weltuntergangsszenarien im Zusammenhang mit dem Jahr 2012.

Theoretiker haben das Datum von 03 auf 012 verschoben

Ursprünglich hatten Theoretiker das Ende der Welt bereits für Mai 2003 vorausgesagt - als nichts passierte, wurde das Datum auf die Wintersonnenwende 2012 verschoben, die angeblich nach einem alten Kalender der Maya zeitgleich mit einer seltenen Planetenkonstellation das Ende eines Zyklus markiert.

Die NASA betonte, der Maya-Kalender ende keinesfalls mit dem 21.12.2012, sondern direkt danach beginne ein neuer Zeitabschnitt. Auch aussergewöhnliche Planetenkonstellationen seien in den nächsten Jahren nicht abzusehen - und selbst wenn es sie gäbe, wäre ihre Auswirkung auf die Erde «vernachlässigbar».

«2012» kommt am Donnerstag in die Schweizer Kinos. In dem Katastrophenfilm naht der Weltuntergang durch Erdbeben, Vulkanausbrüche und Flutwellen.

(zel/sda)

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«2012»: Roland Emmerich lässt mal wieder die Welt untergehen. (Bildarchiv)
Capitalism, a love story
Also ich empfehle allen (besonders aber Thomy) den neuen Michael Moore Film:

Capitalism, a love story

Der Film zur Finanzkatastrophe. Ohne Special Effects aber mit Schockwirkung ; )
Der Song zum Film "All I wanna do (bang, bang) and take your money" ist übrigens von French Monatana and Max B.

http://www.capitalismalovestory.com/
endlich mal wieder
ein Katastrophenfilm!

Da dieses Genre erfahrungsgemäss besonders in Krisenzeiten viele Neugierige ins Kino lockt, dürfen wir bestimmt mit einer Flut von Neuverfilmungen diverser Klassiker wie "Erdbeben", "Airport", "Independence Day" und ähnlichen rechnen.

Je verheerender die Visionen solcher Filme, desto harmloser erscheint doch dann der Alltag gleich wieder ...
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