Nach Beben in Algerien Suche nach Hunderten von Verschütteten

publiziert: Freitag, 23. Mai 2003 / 07:12 Uhr

Algier - Nach dem schweren Erdbeben in Algerien werden weiterhin Hunderte von Menschen unter den Trümmerhaufen vermutet. Helfer aus mehreren Ländern, darunter der Schweiz, und Freiwillige beteiligten sich an den Such- und Bergungsarbeiten.

5 Meldungen im Zusammenhang
Allein in Reghaia, 35 Kilometer östlich der Hauptstadt Algier, vermuteten Einwohner noch Hunderte von Menschen unter den Trümmern eines Wohnhauses. In dem Gebäude, das völlig zerstört wurde, wohnten rund 100 Familien.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden bei dem Beben im Norden des Landes 1092 Menschen getötet und über 6700 verletzt. Hunderte von Menschen verbrachten die erste Nacht nach dem Beben im Freien.

In Reghaia kamen Familien, deren Häuser zerstört wurden, in einer provisorischen Zeltstadt in einem Stadion unter, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur afp berichtete.

In der Nachbarstadt Rouiba schliefen zahlreiche Menschen auf der Strasse oder in Parks. Andere Menschen übernachteten in ihren Autos. Viele hatten Angst, dass noch stehende Häuser bei einem Nachbeben einstürzen könnten.

Ministerpräsident Ahmed Ouyahia sprach von einer nationalen Katastrophe. Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 5,8 auf der Richterskala lag rund siebzig Kilometer östlich der Hauptstadt Algier.

Die Schweiz unterstützt die algerischen Behörden mit 90 Experten der Rettungskette unter der Leitung von Toni Frisch, Chef des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH). Auch Deutschland, Frankreich und Japan schickten Zivilschutz- und Ärzteteams.

(fest/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Algier - Nach dem schweren ... mehr lesen
Das Epi-Zentrum des Bebens lag 70 Kilometer östlich der Hauptstadt Algier.
Beim Erdbeben starben mindestens 1621 Menschen.
Algier - Mehr als 60 Stunden nach ... mehr lesen
Der Regierungschef Algeriens spricht von nationaler Katastrophe.
Algier - Beim schwersten Erdbeben ... mehr lesen
Algier - Bei dem schwersten Erdbeben in Algerien seit über 20 Jahren starben ... mehr lesen
Ganze Häuserblocks wurden beim letzten grossen Erdbeben in Algerien im Jahre 1980 verschoben.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Technik wandelt natürliche Bilder in geologische Strukturkarten des Untergrunds um.
Die Technik wandelt natürliche Bilder in geologische Strukturkarten des ...
Forscher vom Los Alamos National Laboratory (LANL) haben als erste ein auf maschinellem Lernen basierendes seismisches Bildgebungsverfahren erfolgreich auf reale Daten angewendet. Sobald dieses Modell vollständig trainiert ist, kann es die Berechnungszeit erheblich verkürzen und genauere Modelle der Untergrundgeologie liefern. mehr lesen 
Steht unser Haus noch? Diese Frage stellen sich Menschen auf der ganzen Welt, die Opfer von Waldbränden wurden. Dies festzustellen war nicht einfach, doch nun können - sobald sich der Rauch für ... mehr lesen
Rot markierte Häuser sind zerstört, grüne intakt.
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der Regelung nicht ausgenommen.
Nachweis bis 2020 gefordert  Brugg AG - Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat die Erdbebengefährdung für die Schweizer AKW-Standorte festgelegt; Die Betreiber müssen erneut nachweisen, dass ihre Anlagen einem sehr ... mehr lesen  
Zweimal 6,8  Quito - Ecuador ist am Mittwoch von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Bei einem Beben am Mittwochmittag (Ortszeit) wurde wie zuvor ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 10°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Basel 11°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
St. Gallen 11°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Bern 10°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Luzern 12°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
Genf 12°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Lugano 17°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten