Nach Neonazi-Attentat erneut zwei Festnahmen

publiziert: Dienstag, 16. Dez 2008 / 22:21 Uhr

Passau/München - Nach dem vermutlich von einem Neonazi begangenen Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl sind erneut zwei Verdächtige festgenommen worden. Das bestätigte die bayerische Justizministerin Beate Merk der Deutschen Presse-Agentur dpa am Abend.

Regierungschef Kurt Beck ist seit langem für ein Verbot der NPD.
Regierungschef Kurt Beck ist seit langem für ein Verbot der NPD.
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Wie die dpa weiter aus Behördenkreisen erfuhr, wurden zwei Personen in München von der Polizei zu der Gewalttat befragt. Zunächst hätten sich dabei aber keine Hinweise auf eine Täterschaft ergeben. Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann war nach diesen Informationen über zwei neue Festnahmen informiert worden.

Nach Angaben der «Passauer Neuen Presse» (Mittwoch) handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Die Kriminalpolizei kündigte an, erst am Mittwoch weitere Auskünfte zum Stand der Ermittlungen zu veröffentlichen.

Nach dem Anschlag wollen die Ministerpräsidenten über ein neues NPD-Verbotsverfahren sprechen. Bayern änderte seine Haltung in dieser Frage: Der Landtag beschloss einstimmig, es solle ein weiteres Verfahren gegen die rechtsextremistische Partei vor dem Bundesverfassungsgericht geprüft werden.

Das Thema soll bei der Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Donnerstag in Berlin erörtert werden, kündigte der rheinland-pfälzische Regierungschef Kurt Beck an. Beck ist seit langem für ein Verbot der NPD. Die Forderung stösst allerdings bei anderen Politikern auf breite Skepsis.

(smw/sda)

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