Nachzählung ergibt geringe Resultats-Abweichung

publiziert: Freitag, 6. Dez 2002 / 13:32 Uhr

Herisau - Bei der Nachzählung des Abstimmungsresultates zur Asylinitiative haben sich in Appenzell Ausserrhoden 57 Ja-Stimmen weniger und 54 Nein-Stimmen mehr ergeben, wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei bekannt gab.

57 Ja-Stimmen weniger und 54 Nein-Stimmen mehr in Appenzell Ausserrhoden.
57 Ja-Stimmen weniger und 54 Nein-Stimmen mehr in Appenzell Ausserrhoden.
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In der Gemeinde Teufen ist ein Bündel mit 50 Nein-Stimmen irrtümlich den Ja-Stimmen zugeschlagen worden, wie der Ausserrhoder Ratsschreiber Erich Niederer gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärte.

Wegen der Verwendung von Zählmaschinen sind in drei Ausserrhoder Gemeinden - Herisau, Teufen und Speicher - die Ergebnisse der beiden eidgenössischen Vorlagen vom 24. November von Hand nachgezählt worden.

Die drei Gemeinden hatten die Zählmaschinen ohne die notwendige Genehmigung des Bundesrats eingesetzt. Abgesehen vom verwechselten Bündel in Teufen seien die Abweichungen nur gering gewesen, sagte Niederer.

Das offizielle Kantonsergebnis lautet demnach 11 219 Ja (minus 57) zu 8857 Nein (plus 54). Damit hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden die Initiative gegen den Asylrechtsmissbrauch mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 55,88 Prozent und nicht mit 56,16 Prozent angenommen.

(bert/sda)

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