Nachzählung zur Asylinitiative ergibt kleine Differenz

publiziert: Freitag, 6. Dez 2002 / 13:33 Uhr / aktualisiert: Freitag, 6. Dez 2002 / 18:59 Uhr

Bern - Die Nachzählungen nach dem Nein zur Asylinitiative haben in 10 Kantonen minime Differenzen ergeben. Total wurden 62 Ja- weniger und 43 Nein-Stimmen mehr ermittelt. Aufhorchen lassen mehrere Fehlzählungen auf Grund von verwechselten Stimmzettel-Bündeln.

Die Nachzählungen haben in 10 Kantonen minime Differenzen ergeben.
Die Nachzählungen haben in 10 Kantonen minime Differenzen ergeben.
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Gemäss einer Zählung der Nachrichtenagentur sda erhöht sich der wahlentscheidende Stimmenunterschied von 3422 auf 3527 Stimmen. Demnach wurde die Asylinitiative am 24. November mit 1 122 917 Nein- zu 1 119 390 Ja-Stimmen um gut 100 Stimmen deutlicher verworfen, als bisher angenommen.

Nachgezählt wurde in einzelnen Gemeinden der Kantone Bern, Uri, Waadt, Freiburg, Schaffhausen, Schwyz, Appenzell Ausserrhoden, Neuenburg, sowie Obwalden und Glarus.

Noch ausstehend sind die Resultate der Nachzählungen in den Kantonen Thurgau und Graubünden. Im Kanton Zug entscheidet die Kantonsregierung am Dienstag, ob eine Nachzählung angeordnet wird. Die restlichen Kantone führen keine Nachzählungen durch.

Aufhorchen lassen mehrere Fehlzählungen auf Grund von verwechselten Stimmzettel-Bündeln. Der jüngste Fall stammt aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden. Laut der Ausserrhoder Kantonskanzlei ist in der Gemeinde Teufen ein Bündel mit 50 Nein-Stimmen irrtümlich den Ja-Stimmen zugeschlagen worden.

Teufen war zur Nachzählung angehalten worden, da die Gemeinde Zählmaschinen ohne die notwendige Genehmigung eingesetzt hatte. Die neuen Zahlen aus Teufen führen dazu, dass Appenzell Ausserrhoden die Asylinitiative mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 55,88 Prozent und nicht mit 56,16 Prozent angenommen hat.

Ganze Bündel von Wahlzettel verwechselt worden waren auch in den Städten Bern und Schaffhausen sowie in Wohlen BE.

(bert/sda)

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