Nahost: Obama für «ernsthafte Verhandlungen»
publiziert: Dienstag, 2. Jun 2009 / 11:22 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Jun 2009 / 11:40 Uhr

London - US-Präsident Barack Obama hat Israelis und Palästinenser zu «ernsthaften Verhandlungen» um einen Frieden im Nahen Osten aufgefordert. Es sei nicht nur im Interesse der Palästinenser, einen eigenen Staat zu haben, sagte Obama dem britischen Radiosender BBC.

Barack Obama verteidigte die Zwei-Staaten-Lösung.
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Eine Stabilisierung der Situation sei auch im Interesse des israelischen Volkes. Die USA könnten dabei helfen, die Gespräche auf den richtigen Weg zu bringen, sagte Obama vor einer Reise in den Nahen Osten und nach Europa. Das Ziel sei, dass «zwei Staaten Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben».

Der US-Präsident bekräftigte zudem seine Forderung eines israelischen Siedlungsstopps im Westjordanland, bat jedoch um Geduld. Die Gespräche hätten gerade erst begonnen, sagte Obama.

Israel blockt ab

Die israelische Regierung wies die Forderungen nach einem Siedlungsstopp erneut zurück. Umweltminister Gilad Erdan forderte die US-Regierung auf, sich an Abmachungen aus der Vergangenheit zu halten.

Wenn Obama einen Baustopp fordere, rücke er damit von Vereinbarungen mit seinem Vorgänger George W. Bush ab, sagte der Minister und enge Vertraute von Regierungschef Benjamin Netanjahu im israelischen Rundfunk.

Grundsatzrede in Kairo

Obama und US-Aussenministerin Hillary Clinton hatten Netanjahu bei dessen Besuch in Washington vor zwei Wochen deutlich gemacht, dass die USA auf einen Stopp des Siedlungsbaus in den Palästinensergebieten und die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staats pochen.

Obama will am Donnerstag in Kairo eine Grundsatzrede zum Verhältnis zwischen den USA und der islamischen Welt halten.

(fest/sda)

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