Nationale Alarmzentrale wenig gebraucht

publiziert: Freitag, 3. Jan 2003 / 14:48 Uhr / aktualisiert: Freitag, 3. Jan 2003 / 15:14 Uhr

Zürich - Die Nationale Alarmzentrale (NAZ) hat im vergangenen Jahr weniger zu tun gehabt als im Jahr zuvor. Die NAZ musste 399 Ereignisse auf eine Gefährdung für die Schweizer Bevölkerung überprüfen - 25 Prozent weniger als im Jahr 2001.

Der Alarm-Rückgang sei auf ein Abklingen der Anthraxverdachtsfälle zurückzuführen.
Der Alarm-Rückgang sei auf ein Abklingen der Anthraxverdachtsfälle zurückzuführen.
Der Rückgang sei einerseits auf ein Abklingen der Anthraxverdachtsfälle zurückzuführen, sagte Cindy Seiler, Stellvertretende Informationschefin der NAZ, gegenüber der Nachrichtenagentur sda: Im Herbst 2001 waren bei der NAZ 77 Anthraxverdachtsfälle eingegangen, 2002 nur noch einer.

Andererseits hätten sich die Erdbebenmeldungen beinahe halbiert. Waren es im Jahr 2001 noch 75, belief sich ihre Zahl im Jahr 2002 auf 34.

298 Meldungen betrafen Ereignisse im Ausland. An der Spitze standen gemäss NAZ wiederum die Kernkraftwerke in den ehemaligen Ostblockländern und in Japan mit 158 Meldungen. Es folgten 136 Meldungen zu illegalem Handel mit radioaktiven Materialien.

101 Ereignisse spielten sich in der Schweiz ab. Die 34 Erdbebenmeldungen waren dabei der häufigste Ereignistyp. In elf weiteren Fällen mussten Strahlenschutzspezialisten zu Transportunfällen mit radioaktivem Material beordert werden. Mensch oder Umwelt wurden aber nie in Mitleidenschaft gezogen.

Seit Mitte Juli leitet die NAZ auch Unwetterwarnungen von MeteoSchweiz an die Einsatzzentralen der Kantonspolizeien weiter. Insgesamt wurden bis Ende Jahr 87 Meldungen zu 21 Unwetterereignissen vermittelt.

(bsk/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 22
KI wird in Zukunft gross im Militär eingesetzt werden.
KI wird in Zukunft gross im Militär eingesetzt ...
Forscher aus den USA haben GPT-4 in einem Kriegsspiel zur Planung von Gefechten eingesetzt. Dabei schnitt das Modell besser ab als bisher veröffentlichte militärische Künstliche Intelligenzen. Das berichtet heise.de. mehr lesen 
Nach Berichten aus den USA plant SpaceX den Bau eines neuen Satellitennetzwerks für einen US-Geheimdienst. Dieses Netzwerk namens «Starshield» soll die gesamte Erdoberfläche überwachen. mehr lesen  
Obwohl künstliche Intelligenz komplexe Probleme lösen kann, hat sie auch ihre Grenzen. In einem virtuellen Test des US-Militärs mit KI-gesteuerten Drohnen sollen ... mehr lesen
Die US-Army testet KI gesteuerte Drohnen - und wurde überrascht.
Das neue Material kann nicht nur den Aufprall von Basaltpartikeln und grösseren Aluminiumsplittern absorbieren, sondern diese Geschosse auch nach dem Aufprall konservieren. (Symbolbild)
SynBio-Material TSAM besteht aus Proteinen  Ein Team aus Kent unter der Leitung der Professoren Ben Goult und Jen Hiscock hat ein bahnbrechendes neues stossdämpfendes Material entwickelt und ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 11°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Basel 11°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 10°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Bern 10°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 12°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Genf 12°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 13°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten