Nationale Nichtraucher-Initiative lanciert
publiziert: Donnerstag, 18. Dez 2008 / 15:47 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Dez 2008 / 19:26 Uhr

Bern - Unzufrieden mit dem Bundesgesetz gegen Passivrauchen, lanciert die Lungenliga Schweiz eine nationale Volksinitiative. Sie will einen «einheitlichen und wirksamen Schutz vor Passivrauchen».

Die Initiative wendet sich gegen Ausnahmeregelungen wie Fumoirs.
Die Initiative wendet sich gegen Ausnahmeregelungen wie Fumoirs.
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NichtrauchenNichtrauchen
Die Ausnahmeregelungen im Bundesgesetz - wie etwa die Zulassung von Fumoirs - verunmöglichen nach Ansicht der Lungenliga Schweiz einen echten Schutz der Arbeitnehmer in der Gastronomie.

Ausserdem führten die Ausnahmen zu Wettbewerbsverzerrungen und Bürokratie, heisst es in einer Mitteilung.

Die Lungenliga Schweiz will nun eine breite Allianz von Organisationen auf die Beine stellen, um im Frühling 2009 mit der Unterschriftensammlung beginnen zu können.

(ht/sda)

keine Lust
Dass Sie gerne markige Sprüche klopfen möchten, ohne darauf behaftet zu werden kann ich gut verstehen. Ich hatte aber einfach Lust dazu, Ihren grossmäuligen Spruch zu hinterfragen.

Ich begrüsse die gesellschaftliche Entwicklung hin zu rauchfreien geschlossenen öffentlichen Räumen sehr. Ich schätze dass es auch hier - wie bei vielen anderen Themen - jene Kreise sind, die meines Erachtens übers Ziel hinausschiessen, welche eine treibende Kraft in dieser Entwicklung darstellen.

Auch das Argumentarium gegen das Rauchen ist für mich nachvollziehbar und gewichtig. Sei es Rücksichtnahme, Mehrung der Lebensqualität, Gesundheitsprophylaxe der Raucher selbst und ihrem Umfeld, all das ist für mich einleuchtend und erstrebenswert.

Das Rauchen mit seinen Konsequenzen stellt in unserer Gesellschaft einen Faktor unter sehr vielen ähnlichen dar. Dabei sehe ich seinen Stellenwert als sehr untergeordnet an. Ich finde es gut sich dafür einzusetzen das dass Rauchen eingedämmt wird, verstehe das Engagement dagegen - insbesondere wenn als Argumente die Gesundheitsprophylaxe und/oder die Schädigung Dritter angeführt werden - aber nur bei jenen Leuten, welche sich eben in den vielen anderen, wesentlich wichtigeren Belangen, die dem Rauchen sehr ähnlich gelagert sind, mit noch grösserem Engagement einbringen. Leute die sich aber auf das Thema Rauchen fokussieren, dafür aber kaum bereit sind sich auch bei den anderen Belangen zu engagieren, halte ich für sehr unglaubwürdig und nicht Ernstzunehmend. Dann verkommt ihr vermeintlich edel motiviertes Engagement in meinen Augen zu purer Heuchelei.

Sie hätten - wenn Sie sich schon genötigt sahen zu antworten - auch klar Stellung beziehen können. Stattdessen haben Sie es vorgezogen ein paar armselige und erbärmliche Phrasen zu dreschen. So bleibt halt der Verdacht bestehen das auch Sie nur Heuchelei betreiben und nicht wirklich auch hinter den grossen Sprüchen die Sie reissen stehen können.
Es ist ganz und gar Ihre Sache, wie Sie sich hier im Forum präsentieren und welchen Eindruck Sie dabei Hinterlassen.

Trotz der teilweise harschen Worte, wünsche ich Ihnen jetzt erstmal schöne Weihnachten.
Nicht übel nehmen!
Manchmal schlägt einem einfach die Intelligenz ein Schnippchen! Leider hat Ihr Kritiker aber übersehen, dass Sie Ihren Satz im Konjunktiv stehen haben, Sie sind somit zu rein gar nichts verpflichtet! Man sollte ja so vieles, aber alles geht nicht auf einmal. (Auch so ein allgemein gültiger Satz!)
(Ist nur ein Witz!)
Ihre Reaktion absolut verständlich!
Schöne Festtage!
Weshalb schenken Sie sich Ihre Behauptungen und Missinterpretationen nicht einfach?

Nun, Ihre Beiträge zur Diskussion sind mir einfach zu trivial, um weiter darauf einzugehen, da Sie am Kern der Sache vorbei schiessen.

Zudem ist es reine Energieverschwendung, um auf Ihrem fehlenden Niveau weiter zu diskutieren.

Sorry ...
zuviele Verbote
es gibt zuviele Verbote :
- es ist verboten, dass ich dem Raucher, der vorsätzlich meine Gesundheit gefährdet, eine Kugel durch den Schädel jage.
- es ist verboten, Raucher die aus purer Dummheit Häuser und Wälder in Brand setzen, totzuschlagen.
Seien Sie froh um Verbote.
Ausserdem: Ein Wirtschaftszweig, der ausschliesslich von der Schädigung der Gesundheit lebt, SOLL kaputtgehen
Von wegen
Sie schreiben: "In meinem Häuschen kann beliebig gequalmt werden..."

Vielleicht noch bei Einfamilienhäusern, aber leider nervt auch das bei Mehrfamilienhäusern: Meine Freundin hat in einer Altbau-Wohnung gewohnt wo die Nachbarn im unteren Stock Kettenraucher waren. In der Wohnung der Freundin stank es die ganze Zeit unerträglich nach abgestandenem Zigarettenqualm obwohl in dieser Wohnung alle Nichtraucher waren. Insbesondere die Kinder waren dem ausgeliefert.

Eine schöne Freiheit ist das...

Apropos St.Galler: Die scheinen einfach etwas fortschrittlicher zu sein im sogenannten wilden Osten *-)
hätten Sie gern
Auch wenn ich Sie vollständig zitiert hätte, ergäbe sich kein anderer Zusammenhang. In dem Satz "Passivrauchen ... kein Mensch sollte unfreiwillig Schaden durch andere nehmen! " stellen Sie eine Aussage auf, welche wohl durch das Passivrauchen initiiert wurde, deren Geltungsbereich in der von Ihnen gewählten Formulierung aber genereller Natur und somit ultimativen Charakter bekommt.

Meiner Erfahrung nach versuchen Leute welche ultimative Aussagen machen entweder Andere zu manipulieren oder zu provozieren. Wenn Beides nicht zutrifft, dann haben sie meist vergessen vor dem reden/schreiben kurz mal nachzudenken.
Ich vermute in Ihrem Fall liegt es an letzterem. Ist doch einfach ein markiger Spruch, ein Argument das scheinbar was hermacht und mit dem man sich im Glanze hoher Moral sonnen kann.

Aber leider gilt die Aussage so, wie Sie es schreiben eben allgemein. Wenn Sie sich schon beim Passivrauchen mit solchen Sprüchen ins Zeug legen, erwarte ich das Sie sich auch noch erheblich stärker ins Zeug legen bei noch gravierenderen Themen, bei denen Menschen durch Andere unfreiwillig Schaden nehmen. So eben z. B. bei der Luftverschmutzung durch den privaten motorisierten Verkehr, oder wenn es darum geht strenge Auflagen für den Schadstoffausstoss von Industrie und Landwirtschaft zu erwirken. Beschränkt sich aber Ihr Engagement nur auf ein sekundäres Problem wie das Passivrauchen, so bewerte ich Ihren Spruch nur als leeres, unglaubwürdiges Gewäsch.
Passender Film
dazu wäre "The Insider" mit Russell Crowe... http://www.imdb.com/title/tt0140352/
Die einzige Lobby, welche die letzten 70 Jahre profitiert hat ...

ist PM und BAT, gefolgt von einigen "kleineren" Konzernen. Die Tabakindustrie ist die 4. grösste Branche weltweit.

Somit ist wohl klar, dass die Grosskonzerne nicht stillschweigend hinnehmen, dass das Rauchen in Nordamerika, Europa, im Mittleren Osten und Australien eingeschränkt wird.

Wachstum haben Tabak-Giganten dennoch genug in Lateinamerika, Afrika, China und Russland.

Teilweise wird diese ganze Epoche bereits heute nicht zu unrecht als "Tabakkrieg" beschrieben, indem die abhängigen Raucher so oder so nur zu "verglühen" scheinen.
St. Gallen, Zürich, Genf ... Lösung für die gesamte Schweiz

Bei einem Meinungsaustausch sollte wohl der Wohnort oder z.B. die Herkunft nicht massgebend sein.

Wenn Sie mich zitieren, dann bitte vollständig:
Passivrauchen ... kein Mensch sollte unfreiwillig Schaden durch andere nehmen!

Sie dürfen privat, oder im Freien soviel rauchen wie Sie wollen: Das steht Ihnen zu.

Des Weiteren hat auch die Schreibweise des gewählten Pseudonym's nichts mit dem Thema zu tun.
die Strategie dahinter
die Raucherdiskussion läuft in vielen Ländern Europas, gleichzeitig, und nach gleichem Schema. "schmeiß ihnen einen Brocken hin, dann sind sie abgelenkt von den wahren Problemen" die da sind die hochtoxischen Feinstaubpartikel aus den Müllverbrennungsanlagen, die Autoabgase und vor allem die Dauerberieselung durch Kerosin und dessen Verbrennungsrückstände aus den unzähligen Fliegern über uns.
Da kann man nichts ändern, da darf man nicht, aber der Kleine kann sich nicht wehren.
Immer wird mit Sicherheit argumentiert und Gesundheit. Wenn das unseren Politikern und deren Lobbyistenfreunden so unter den Nägeln brennt müßten sie andere Prioritäten setzen. Mit dem Restrisiko eines Atomkraftwerks muß man leben, mit dem Restrisiko des Fahrradfahrens ohne Helm offenbar nicht. Wobei das Risiko, bei einer Fahrradfahrt zu Schaden zu kommen vernachläßigbar klein ist. Da sind die Folgeschäden von Atomkraftwerken viel höher.
Zigarettenrauch wird erst in Verbindung mit den anderen Schadstoffen so gefährlich,
Haben Sie schon gemerkt? immer geht es darum eine Gruppe gegen die andere aufzustacheln. Fußgänger gegen Autofahrer, Angestellte gegen Arbeiter, Männer vs Frauen. Aber nie, Arm gegen Reich, Nutznießer gegen die Leidtragenden. Wir werden regelrecht auf den Arm genommen. Wem's gefällt. Und regelmäßig fallen wir drauf rein. Ein paar aber reiben sich aber die Hände.

Nichtrauchen

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