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Nationalliga-Präsidenten entscheiden über neuen Modus

publiziert: Mittwoch, 20. Mrz 2002 / 14:38 Uhr

Bern - Am Freitag entscheiden die Klubpräsidenten in Bern über den Modus, nach dem künftig in der Nationalliga A und B gespielt wird. Die Tendenz ist klar: Die NLA wird auf 10 Mannschaften reduziert, die NLB auf 16 erweitert.

Am Freitag fällt der Entscheid über den neuen Modus.
Am Freitag fällt der Entscheid über den neuen Modus.
Wirtschaftliche Gründe zwingen die Nationalliga-Klubs zu einer Reduktion des vor 15 Jahren vom damaligen SFV-Präsidenten Freddy Rumo eingeführten Modus mit je zwölf A- und B-Mannschaften sowie einem Trennstrich mit Final- respektive Abstiegsrunde. Der sportliche Druck auf die Vereine soll einer vernünftigen Personal- und Finanzpolitik weichen und die Budgets entlasten. Die Gesundung des Schweizer Fussballs steht im Vordergrund. Ob aber der neue, von einer Arbeitsgruppe entworfene Modus allein verschuldete Vereine wie Lugano, Sion, Luzern, Lausanne oder Winterthur gesund schrumpfen kann, ist fraglich.

Der neue Modus sieht die Zehnerliga und 16 NLB-Klubs vor. Der Trennstrich soll abgeschafft werden. Da macht sich Opposition breit. Ein gewisser Reiz und ein Spannungsmoment fallen weg. Viele befürchten, dass die Qualität leidet und Monotonie überhand nimmt, wenn pro Saison viermal die gleichen Partien zu sehen sind. Wohl können die Spitzenvereine bei einer Reduktion mit Mehreinnahmen zwischen 200'000 und 300'000 Franken rechnen, ob aber die Spitzenvereine deswegen wieder näher ans europäische Mittelmass heranrücken, bleibt abzuwarten. Eine Mehrheit von zwei Dritteln muss dem Antrag zustimmen, der dann ab der Saison 2003/2004 zur Anwendung käme. Die Präsidenten der 24 Nationalliga-Vereine sind aufgefordert, Vor- und Nachteile eines neuen Modus genau abzuwägen.

Übergangssaison ohne NLB-Absteiger

Erhält die geplante Reduktion den Zuschlag, wird die Nationalliga B von 12 auf 16 Klubs aufgebläht und zu einer Halbprofi- und einer reinen Ausbildungsliga. Der Graben zur Spitzenklasse wird grösser, der Abstand in Sachen Spielstärke zur 1. Liga kleiner. Die Saison 2002/2003 wird zur einer Übergangssaison. Letztmals wird es im Frühjahr 2003 eine Finalrunde mit den besten acht Teams nach der Qualifikation geben. Die letzten vier der NLA und die ersten vier der NLB bestreiten die Auf- /Abstiegsrunde; in der folgenden Sison spielen dann nur mehr die besten zwei Mannschaften in der NLA, die übrigen sechs in der NLB, aus der es keinen Absteiger geben wird. Hinzu kommen zwei Teams aus der 1. Liga.

Ab der Saison 2003/2004 wird die Nationalliga A zehn Vereine umfassen, die viermal gegeneinander antreten und so auf 36 Spiele kommen. Die 16 NLB-Teams bestreiten in einer herkömmlichen Doppelrunde (ohne Strich) 30 Partien. Aus der NLA gibt es fortan einen, aus der NLB zwei Absteiger. Die NLB würde einen eigenen Titelsponsor suchen, der sich mit der neuen Ausrichtung, dem vermehrten Einbau eigener Nachwuchsspieler und einer eventuellen Reduktion des Ausländerkontingents identifizieren kann. Die NLB- Verantwortlichen beabsichtigen zudem, den Spielen der Spitzenklasse auf Freitag oder Sonntag auszuweichen: Sie wollen auch neue Marketingstrategien, zum Beispiel via Regionalfernsehen, aufzugleisen, da das TV-Geld von der SRG/SSR Idéé Suisse (40'000 Franken pro Saison) wegfällt.

Die Schweizer Meisterschaft wurde schon von 1933/34 bis 1943/44 (Nationalliga) und von 1944/45 bis 1975/76 (Nationalliga A) nach der Formel Hin- und Rückspiel entschieden. Bis 1980 dauerte ein erstes Experiment mit einer 16er-Liga mit Finalrunde der besten sechs, ehe 1987 Freddy Rumos Modus Einzug hielt, der bis heute weltweit ein Unikat blieb.

(Peter Wyrsch/sda)

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